Magdeburg. Der 12. Spieltag in der Fußball-Stadtliga brachte für den Tabellenzweiten Fermersleber SV eine böse Überraschung. Gegen den abstiegsbedrohten SV Aufbau/Empor Ost setzte es eine 2:3-Heimniederlage. Spitzenreiter Roter Stern Sudenburg (3:1 gegen Germania Olvenstedt II) baute den Vorsprung auf vier Zähler aus, so dass den Sternen praktisch bereits zur Herbstmeisterschaft gratulieren werden kann. Am kommenden Wochenende treffen die beiden führenden Mannschaften im direkten Duell aufeinander.

Durch das "Goldene" Tor von Fabian Hering entschied der BSV 93 die Partie beim VfB Ottersleben II für sich. Beide Mannschaften verbuchten nur wenige Chancen im gesamten Spielverlauf. Letztlich entschied die eine Aktion in der 60. Minute die Partie für die Gäste.

Ersatzgeschwächt, aber dennoch souverän löste Roter Stern Sudenburg die Aufgabe Germania Olvenstedt II. Bereits in der Anfangsphase hatten die "Sterne" die besseren Möglichkeiten, haderten zudem bei einem nicht gegebenen Treffer sowie einem verwehrten Elfmeter. So blieb nur der Führungstreffer durch Robert Grüning (15.). Die Olvenstedter hielten bis dahin gut mit. Florian Kiefer (56.) und Torsten Scharke (71.) erhöhten aber auf 3:0. Weitere Möglichkeiten wurden ausgelassen. Stattdessen kamen die Gäste noch zum 3:1-Endstand durch Daniel Dinter (90.).

Eine klare Sache war die Partie zwischen dem Aufsteiger SSV Besiegdas und dem ESV Lok Südost. Mit 6:0 behielten die Gastgeber die Oberhand. Zunächst hatten die Gäste klare Vorteile, doch nach den Gegentreffern in regelmäßiger Reihenfolge fielen die Lok-Kicker nach und nach in sich zusammen. Ronny Lux Schröter besorgten das 2:0 zur Pause. Im zweiten Abschnitt erhöhte wiederum Lux erneut per Strafstoß auf 3:0 (61.), ehe Ralf Amende (69.), André Thiede (79.) und Stephan Oeynhausen (84.) den Gästen eine mächtige Klatsche verpassten.

Sechs Treffer fielen auch beim 3:3 zwischen dem HSV Medizin und dem MSV 90 Preussen II, wobei vor allem die Gastgeber zwei vergebenen Punkten nachtrauern dürften. Den besseren Start erwischten die "Mediziner", die durch Robert Klauer mit 1:0 in Führung gehen konnten. Nach der Pause schwächten sich die Lemsdorfer selbst, als Bimenyamina wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah (51.). Dennoch gelang nur vier Minuten später der Ausgleich durch Fischer (55.). Dies schien jedoch eher die Gastgeber anzuspornen, die nach weiteren Treffern von Philipp Sander (67.) und Klauer (74.) auf 3:1 davoneilten. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Platzherren nachlässig, so dass die Preussen-Zweite durch Michael Frank (83.) und Christian Behrend (88.) noch zum 3:3-Ausgleich kam.

Ebenfalls unentschieden trennten sich der FC Zukunft und der Polizei-SV. 2:2 hieß es nach dem Schlusspfiff in einem Spiel, welches eigentlich klar zu Gunsten der Gastgeber hätte ausgehen müssen. Bereits in der ersten Halbzeit hatten die Lemsdorfer mehr vom Spiel, doch meist war am gegnerischen Strafraum Schluss. Auf der Gegenseite konnte Beat Lacroix mit einem Doppelpack aus wenigen PSV-Chancen das Optimum herausholen. Per Freistoß aus 40 Metern (20.) und im Nachsetzen nach einer Ecke (27.) gelangen dem Stürmer die Treffer. In der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeber ihren Willen, die Partie noch zu drehen. Egalisieren konnten die Lemsdorfer das Ergebnis zwar noch, doch mehr wollte an diesem Tag nicht mehr gelingen. Moritz Schrader (48.) und Gerrit Thiele (60.) trafen zum 2:2-Endstand.

Aufbau/Empor Ost war bereits in der torlosen ersten Hälfte die klar bessere Mannschaft beim Gastspiel beim Fermersleber SV. Doch immer wieder war bei FSV-Keeper Enrico Both Schluss. Erst in der 68. Minute überwand Kevin Mohr den Schlussmann der Südoster. Nun wurden auch die Gastgeber offensiver und belohnten sich mit dem 1:1-Ausgleich durch Philipp Aulenbach (77.). Nur um im Gegenzug gleich wieder in Rückstand zu geraten, denn erneut war Mohr für AEO zur Stelle (78.). Und als Martin Lakenmacher das 3:1 für die Gäste gelang, war die Partie entschieden. Da half den Südostern auch nicht mehr der Anschlusstreffer durch Steven Schoß in der Nachspielzeit.

Klar und deutlich mit 4:0 entschied die zweite Mannschaft der SG Handwerk das gestrige Duell beim 1. FC Magdeburg III für sich.