Magdeburg ( ka ). Die Zusammenkünfte mit den Unternehmern und Politikern aus Harbin hätten sowohl die wirtschaftliche Zusammenarbeit als auch die Städtepartnerschaft weiter beflügelt. Dieses Resümee zog am Sonnabend Magdeburgs Wirtschaftsbeigeordneter Rainer Nitsche in einem Volksstimme-Gespräch.

Vor allem die Besuche im Schweißtechnischen Institut Magdeburg sowie beim Maschinen- und Anlagenbauer FAM in der Sudenburger Wuhne könne die Kooperation zu beiderseitigem Nutzen voranbringen, hieß es. So stünde der Austausch des Ausbildungs-Know-hows bei Schweißtechnologien vor Ort sowohl in Magdeburg als auch in Harbin an der Tagesordnung. Bei FAM ging es um weitere Exportmöglichkeiten. Harbin sei auch eine Bergbauregion, was die Marktchancen in China für FAM als wichtigem Arbeitgeber in der Elbestadt erhöhe, sagte Nitsche.

Im Verlauf des Aufenthaltes der Delegation standen ein Empfang durch Bürgermeister Rüdiger Koch, eine Stadtrundfahrt, der Eintrag ins Gästebuch der Stadt auf der Tagesordnung. Verhandelt wurde über ein Eisskulpturenfest durch chinesische Künstler 2011 in Magdeburg. Außerdem gab es Direktgespräche mit dem Beigeordneten für Wirtschaft und Tourismus, Rainer Nitsche.

Die Delegation aus Harbin war Freitag und Sonnabend in Magdeburg. Ihr gehörten u. a. Yinglong Xie, Direktor des Schweißtechnischen Ausbildungszentrums in Harbin, und Xing Chunlin, Vize-Bürgermeister des Stadtbezirkes Nangang, an.

Für 2011 seien sowohl Harbiner Unternehmertage in Magdeburg geplant als auch die Teilnahme von Institutionen und Unternehmen aus Magdeburg an der Industriemesse in Harbin, kündigte Nitsche am Sonnabend weiter an.