Magdeburg (msö). Die Billardspieler des 1. BC Magdeburg haben aus den letzten beiden Spielen des Jahres zwei Punkte nach zehnstündiger Heimfahrt aus Duisburg und Buer mitgebracht.

Gegen Duisburg wollten die Magdeburger unbedingt gewinnen, zumal Dick Jaspers spielen konnte. Punkteteilung nach der ersten Runde hieß dann das Zwischenergebnis. Christian Zöllner zeigte eine tolle Kampfpartie und holte sich in der Schlussphase den Sieg. Am Nebentisch kam Bernd Friedel zu seinem nächsten Einsatz für den kurzfristig verhinderten Frank Eder. Friedel zeigte eine solide Leistung, die aber am Ende nicht durch einen Sieg belohnt wurde. Lediglich um zwei Punkte musste er den Sieg abgeben.

Die zweite Runde dann mit Jaspers und Schönhoff auf Magdeburger Seite berechtigten zu großen Hoffnungen. Während Jaspers den jungen deutschen Nachwuchsspieler Dustin Jäschke spielend beherrschte, tat sich Schönhoff von Beginn an schwer und haderte ein ums andere Mal mit dem für ihn nicht beherrschbaren Material. Jaspers am Nebentisch hatte anfangs auch kleine Probleme, die er aber schnell vergessen ließ und nach 24 Aufnahmen gewann. Zu diesem Zeitpunkt lag Schönhoff nahezu hoffnungslos im Rückstand und musste am Ende nach 42 Aufnahmen seine dritte Saison- niederlage kassieren.

Hoffnungsvoll starteten die Magdeburger dann in die erste Runde bei der starken Mannschaft GT Buer. Bernd Friedel zeigte wiederum verbessertes Spiel, blieb aber erneut sieglos. Christian Zöllner, in den vergangenen Spielen immer mit Sieggarantie, musste diesmal auch seine Partie abgeben. Sein Gegner Markus Galla hatte schon nach 20 Aufnahmen sein Ziel von 40 Punkten erreicht. Zöllner endete bei 22 Punkten.

Natürlich brauchte man sich um Dion Nelin keine Sorgen zu machen. Nelin, dessen Billardqueue im Kopenhagener Schnee von der Fluglinie vergessen wurde, spulte unbeeindruckt sein Pensum gegen Bert van Manen runter und war in 25 Aufnahmen der Sieger seiner Partie. Schönhoff konnte sich rehabilitieren für die Vortagesleistung und bezwang seinen Gegner in keiner leichten Partie mit 40:37 Punkten. Damit rettete er das wichtige Unentschieden.

Am zweiten Januar-Wochenende muss der Tabellenzweite von der Elbe nach Langenfeld und Wuppertal.