Magdeburg l Noch ist das Teilnehmerfeld für das 18. Matthias-Pape-Gedächtnisturnier für C-Junioren-Kicker nicht komplett, werden letzte Absprachen geführt. Doch schon jetzt lesen sich die gemeldeten Mannschaften wie das „Who is who“ des deutschen Fußballs.

Bereits 15 Zusagen

Cheforganisator Lutz Pape (72), Vater des früh verstorbenen FCM-Nachwuchstrainers Matthias Pape, der 1999 mit den A-Junioren des Clubs den Kicker-DFB-Pokal gewann, zählte am Donnerstag auf: „Wir haben für das erste Januar-Wochenende die Zusagen von Werder Bremen, des Hamburger SV, VfL Wolfsburg, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach, des 1. FC Köln, Borussia Dortmund, der TSG Hoffenheim, des FC Augsburg, 1. FC Nürnberg, von Hertha BSC und natürlich Cupverteidiger Schalke 04.“

Aus England werden erneut Cambrigde United und Tottenham Hotspur erwartet. Angefragt wurde auch der FC Bayern München. „Wir bemühen uns noch um einen renommierten internationalen Gast, wollen am Ende wieder auf 20 Mannschaften kommen“, erklärt Pape.

Das bedeutet, dass neben dem Gastgeber 1. FC Magdeburg noch zwei oder drei regionale Teams dabei sind, die sich zuvor qualifizieren müssen.

Block U ins Boot holen

Den zuletzt sinkenden Zuschauerzahlen wollen die Turniermacher mit verschiedenen Neurungen begegnen, auch noch einmal das Gespräch mit den Fans vom Block U suchen, die das Turnier nach der Premiere 2016 in der Getec-Arena – als an zwei Tagen zusammen gut 7500 Zuschauer in der Halle waren – aus verschiedenen Gründen boykottierten. Es sei zu kommerziell, zu bunt und auch zu teuer, seien deren Argumente, erklärt Pape. Da am 4. Januar der „Wernesgrüner Cup“ stattfindet, bestehe auch eine gewisse Übersättigung, so der Chefmacher. Eventuell werde der Turniermodus modifiziert.

Zwei Dinge bleiben aber unverändert: „Am Sonntag soll um 15 Uhr Schluss sein. Am Ziel, 40 000 Euro für das Nachwuchsleistungszentrum zu generieren, wird nicht gerüttelt.“