Magdeburg l Beide Teams sind alte Bekannte, treffen sich seit 2014 regelmäßig. Wenn am Sonntag der Magdeburger FFC beim BSC Marzahn in Berlin in die Regionalliga-Saison startet, ist es für beide Mannschaften bereits das neunte Aufeinandertreffen in den vergangenen vier Jahren. Und meist hatten die Magdeburgerinnen dabei das bessere Ende für sich. Lediglich einmal gingen die Berlinerinnen als Siegerinnen vom Platz, im August 2016 gewannen sie 2:1, vier Monate davor trennten sich beide Teams mit einem 0:0.

MFFC mit positiver Bilanz gegen Marzahn

Insgesamt bejubelte der MFFC also sechs Siege, traf dabei 22 Mal in den Marzahner Kasten und kassierte nur drei Gegentore. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, aus der Trainer Johannes Fritsch aber keinen Selbstläufer ablesen will. „Wir werden uns bestmöglich vorbereiten. Meine Mannschaft hat bereits gezeigt, dass wir auch älteren, robusteren und erfahreneren Gegnern unsere Art Fußball zu spielen aufdrücken können.“

Doch genau darin liegt ein großes Fragezeichen beim Magdeburger FFC. Gleich sieben Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs rückten zu den Frauen auf, so dass das Durchschnittsalter auf unter 18 Jahre gesunken ist. Ein großer Umbruch. Das 2:5 am vergangenen Wochenende gegen den Regionalligisten DSC Arminia Bielefeld in der 1. Runde des DFB-Pokales war für die Magdeburgerinnen deshalb eine wichtige Standortbestimmung.

Beide Teams haben einen Umbruch hinter sich

Doch auch der BSC Marzahn hat einen Umbruch hinter sich. Sieben Spielerinnen verließen das Team. Der BSC sammelte beim 1. Berliner Polytan-Cup und einem Freundschaftspiel gegen die Spandauer Kickers zuletzt Spielpraxis.

Das Fritsch-Team testete gegen Hannover 96, Babelsberg 74 und den MFFC II. Zum Liga-Start fehlen Gina Wetzel und Luisa Heizenreder, zudem ist der Einsatz der angeschlagenen Karla Görlitz und Manuela Knothe fraglich.