Beetzendorf l Beide Mannschaften hatten ihren ersten großen Auftritt unterm Hallendach bereits Anfang Januar beim Matthias-Pape-Gedächtnisturnier in der Getec-Arena. Am Wochenende war die U 15 des 1. FC Magdeburg wie schon beim Pape-Cup als Regional-ligist im Gegensatz zum VfB Ottersleben automatisch für die Endrunde im altmärkischen Beetzendorf qualifiziert.

Der VfB Ottersleben hatte sich über die Hallenstadtmeisterschaft als Sieger für die Vorrunde der Hallenlandesmeisterschaft qualifiziert. Dort setzten sich die Schützlinge des jungen Trainers Moritz Plehn neben dem Haldensleber SC und dem SSV 80 Gardelegen gegen die Teams von Askania Bernburg, des Osterburger FC und von Germania Wernigerode durch und zogen in die Endrunde ein.

Der VfB Ottersleben belegte in Beetzendorf den fünften Platz, konnte stolz auf die gezeigte Leistung sein. Einen großen Anteil daran hatte VfB-Torhüter Max Mattick, der nicht nur durch seinen Körper auffällt, sondern auch mit seinen Paraden die Gegner zum Verzweifeln brachte. Auch Max freute sich sehr über den Gewinn der Stadtmeisterschaft und das Erreichen der Endrunde, auch wenn es da am Ende nicht zu einem Podestplatz reichte: „Das ist ein schöner Rahmen, und sich mit anderen starken Mannschaften messen zu können, ist toll.“

Futsal-Regeln erfordern Konzentration

Mit den Futsalregeln mussten sich alle jungen Kicker in Beetzendorf erneut vertraut machen, denn auch Max Mattick empfand diese anfangs als zu kompliziert. Gerade als Torhüter muss man die Sekunden-Regel immer im Auge behalten.

Nach dem 2:1 im Platzierungsspiel um Rang fünf gegen den SSV 80 Gardelegen fand Max für seine Vorderleute viele lobende Worte: „Wir haben gut gespielt, haben zusammengehalten. Auch wenn mal was schief gelaufen ist, haben wir uns immer gegenseitig unterstützt.“ Das wünscht er sich auch für die Rückrunde, wenn es für den VfB um den Staffelsieg in der Landesliga geht. „Wir müssen uns noch besser absprechen“, fügte er noch hinzu, als er auf Verbesserungsmöglichkeiten angesprochen wurde.

Im Derby kochen Emotionen hoch

Die meisten Emotionen kamen im Stadtderby gegen den FCM auf. „Es war nicht schön, dass der FCM gesetzt war und wir uns über zwei Turniere qualifizieren mussten“, resümierte Max. Seine gelb-rote Karte im Gruppenspiel gegen den Club konnte er nicht nachvollziehen. Das Spiel wurde oft wegen Teamfouls unterbrochen, die Emotionen kochten sowohl auf dem Platz als auch in der Halle hoch, und die Ottersleber konnten so manche Schiedsrichterentscheidungen nicht wirklich verstehen.

Max Mattick feuerte im letzten Spiel seine Jungs von der Tribüne aus an und lobte ausdrücklich die Unterstützung der Eltern: „Das ist immer richtig gut.“

Überraschend schaffte es der Club nicht ins Finale. Der Favorit strauchelte im Halbfinale gegen den Haldensleber SC. Landesmeister wurde Regionalligist JFV Weißenfels. Auch da gratulierte der Ottersleber Torwart fair: „Sie haben verdient gewonnen, haben als Mannschaft zusammengehalten und sich ins Zeug gelegt und gekämpft.“ Daran will er auch mit seinen Jungs arbeiten und schon bald den nächsten Erfolg einfahren.