BSV 93 – Koweg Görlitz29:26

(vs/hm) Nach fast überstandener Grippewelle konnten zahlreiche Spielerinnen bei den Gastgebern wieder grünes Licht geben, nachdem die Olvenstedterinnen in der Vorwoche nur mit neun Akteurinnen die Auswärtspunkte in Zwickau geholt hatten.

Die Gastgeber starteten gut ins Spiel, gingen über ein 2:0 nach acht Minuten mit 5:3 in Führung. Mitte der ersten Halbzeit schlich sich jedoch der Fehlerteufel ein. In der Abwehr waren es mehrmals Unaufmerksamkeiten und Abstimmungsprobleme, so dass die Kreisläuferin und die Außen der Gäste aus der Lausitz frei zum Wurf kamen.

Berger setzt Zeichen

Im Angriff erspielten sich die Spitfires mehrmals gute Wurfpositionen, jedoch nutzten sie diese nicht, sondern scheiterten an der Koweg-Torhüterin Anne Naumann. Die Gäste übernahmen folgerichtig die Führung (11:14/27. Minute). Kurz vor Ende der ersten Halbzeit war es Kathrin Berger, die in der Abwehr den Ball erkämpfte und zwei Tore zum 13:14-Halbzeitstand erzielte.

Nach dem Seitenwechsel arbeiteten die Olvenstedterinnen besser in der Deckung und nutzten die sich bietenden Chancen besser, so dass mit einem 5:0-Lauf das Spiel zum 18:14 gedreht wurde (36.). Eine erneut stark aufgestellte Anna Schäfer im Tor war ein sicherer Rückhalt und konnte mehrmals freie Würfe der Gäste parieren. Allerdings folgten erneut Unaufmerksamkeiten in der Abwehr, so dass Koweg sich bis auf ein Tore herankämpfen konnte (27:26/54.).

Letztlich setzten sich die Eckstein-Schützlinge 29:26 durch und überholten die Gäste in der Tabelle.

 

BSV 93: Schache, Schäfer – Hermes 3, Witte, Schaake, Bardun 2, Stutz, Gödecke 1, Pilgrim, Berger 7, Reißberg 8/7, Hoffmann 7, Rips 1

HSV Magdeburg – Radeberger SV23:31

(hjh/hm) Durch die letztlich klare Niederlage gegen den Tabellennachbarn aus Sachsen mussten die Magdeburgerinnen den Radeberger SV nach Punkten aufschließen lassen. Beide Teams haben jetzt 10:20 Zähler. Der HSV muss nun aufpassen, nicht noch in den Abstiegsstrudel gerissen zu werden.

HSV erwischt Schwarzen Tag

Nach den letzten guten Ergebnissen wollten die Gastgeberinnen unbedigt wieder Pluspunkte einfahren. Doch der HSV erwischte einen Schwarzen Tag.

Die Gäste legten schnell vor und führten nach zehn Minuten mit 4:2. Schon in dieser Phase wurden beste Möglichkeiten ausgelassen. Der HSV machte die Gäste stark. Fehlabspiele leiteten immer wieder Konter des RSV ein. Diese ließen sich die Geschenke nicht entgehen. So führten die Radebergerinnen zur Halbzeit mit 17:14.

In der zweiten Hälfte wurde der HSV immer offensiver. Mehrere Ballgewinne brachten aber nichts. Immer wieder scheiterten die Magdeburgerinnen an der gut haltenden Torhüterin der Radeberger. Auch die überragende Spielmacherin Doreen Zerbst bekam der HSV trotz Pressdeckung nie in den Griff.

Zwar bemühte sich das junge HSV-Team, aber zu viele Fehlabspiele und eine schwache Chancenverwertung konnte eine Melina Corfei allein nicht ausgleichen. Nur sie brachte an diesen Tag ihre Leistung. Das war am Ende aber zu wenig, um Punkte zu holen. So befindet sich der HSV durch die 23:31-Niederlage wieder mitten im Abstiegskampf.

HSV: Pape, Reinitz – Lange 1, Dreier 3, Meineke 2, Lübke 1, Horrmann 3, Weigelt 6/1, Falkenberg 1, Corfei 6/3