Magdeburg l Nach dem Schlusspfiff gab es für die SCM-Youngsters am Sonntag beim 31:30 im Spiel über den favorisierten HSV Hamburg, der die Magdeburger auf den ersten Nichtabstiegsplatz in der Drittliga-Tabelle brachte, kein Halten mehr. Mittendrin in der Jubel- traube auch Neuzugang Nichlas Hald Christensen (seit gestern 20).

Der Winterneuzugang aus Dänemark kam für den angeschlagenen Tim Wiebe, fügte sich mit insgesamt sechs Treffern, starker Abwehrarbeit im Innenblock und einem guten Auge für seine Nebenleute sehr gut in das Youngsters-System ein. So wundert es nicht, dass noch am Abend per Facebook Glückwünsche zum Sieg von Freundin Andrea aus dem heimatlichen Aarhus kamen.

„Er muss noch die Kommunikation verbessern, damit er die Mechanismen lernt, um auch in Drucksituationen klarzukommen. Ich denke aber, der gut englisch sprechende Trainer Felix Eckert wird ihm das schon beibringen“, sagte Helmut Kurrat, der beim Spiel gegen die Hamburger mit einer Notizkladde hinter der Youngsters-Bank saß. „Ich will der Mannschaft und dem Trainerteam helfen, die Klasse zu halten“, so der Leiter des Olympiastützpunktes sowie frühere SCM-Handballer und -Trainer.

„Ich denke, die Mechanismen fangen jetzt langsam an zu greifen. Man hat während der gesamten 60 Minuten gegen den HSV Hamburg gesehen, dass die Mannschaft gewillt ist, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu schaffen. Wenn sie die Balance halten, nicht zu euphorisch spielen, ist mir nicht bange, dass die Youngsters auch in der nächsten Saison in der 3. Liga spielen“, machte Kurrat Mannschaft und Trainerteam Mut.

Die müssen am Sonnabend beim VfL Fredenbeck (7.) ran.