Magdeburg l Schwerer Rückschlag für die Handballer des HSV Magdeburg in der Sachsen-Anhalt-Liga der Männer. Nach der überdeutlichen 25:38 (15:20)-Niederlage im Kellerduell beim USV Halle II tauschten die Elbestädter mit dem Gastgeber den Tabellenplatz, stehen jetzt auf dem ersten Abstiegsrang.

Magdeburger einmal in Führung

Die Schützlinge von Harry Jahns führten nur einmal in den 60 Spielminuten, beim 4:3 durch Matthias Krüger. Anschließend zogen die Gastgeber über die Stationen 11:6 (16. Minute), 21:15 (32.), 26:19 (41.) und 30:20 (46.) mit 35:22 erstmals auf 13 Tore Differenz davon (54. Minute). Die hatte auch beim 38:25-Endstand Bestand. Auffälli: Während sich bei der USC-Zweiten elf verschiedene Akteure in die Torschützenliste eintrugen, traten beim HSV nur vier der insgesamt elf Akteure als Torschützen in Erscheinung.

Michael Jahns warf elf Tore, davon vier Siebenmeter. Maximilian Wasielewski war zehnmal erfolgreich.

Zimonczyk sieht Blaue Karte

„Unser Kader ist einfach zu schmal besetzt. Wir müssen nun in Osterburg gewinnen und zwei der Großen knacken“, rechnete Harry Jahns vor, wie der Klassenerhalt doch noch geschafft werden kann. Jahns hat seit Sonnabend noch ein weiteres Personalproblem. Sascha Zimonczyk erhielt nach einer undurchsichtigen Situation die Blaue Karte. Die folgt auf einen Spielausschluss, erfordert einen Zusatzbericht und eine Entscheidung der Disziplinarkommission. Jahns: „Wir haben vorsorglich schon mal Protest eingelegt.“

Der BSV 93 feierte einen klaren 36:23 (18:12)-Erfolg über die SG Kühnau, liegt jetzt nur noch einen Punkt hinter dem Tabellensiebten. Markus Völker war mit 11/6 Toren herausragender Werfer der Olvenstedter.