Hildesheim/Magdeburg l Neun Tage, drei Spiele und jedes Resultat war dabei: Vom 29:29-Unentschieden gegen Altenholz über den 27:25-Sieg gegen Hamburg bis zur 30:33-Niederlage in Hildesheim – die Youngsters des SC Magdeburg haben ein straffes Programm hinter sich. Und jetzt erst einmal Pause bis zum 19. Oktober.

„Die kommt gerade recht“, sagt Trainer Vanja Radic. Zum einen, weil er selbst krank ist und sich durch die vergangene Woche geschleppt hat. Und zum anderen, weil in dieser Zeit verletzte Spieler langsam wieder einsteigen können. Wie zum Beispiel Yannick Danneberg, der zwar bereits gegen Hamburg auf dem Spielfeld stand, aber „mit einem gewissen Risiko“, so Radic. Jetzt könne er erst einmal gut trainieren.

Radic ist zufrieden

Die Bilanz vom Trainer fällt trotz der jüngsten Niederlage positiv aus. „Ich bin zufrieden“, sagt er und legt sich auch gleich fest: „Unsere beste Leistung haben wir gegen Hildesheim gezeigt, obwohl wir dort verloren haben.“ Die Abwehrarbeit seiner Mannschaft hat ihn überzeugt, „letztlich haben Kleinigkeiten entschieden. Und dass wir acht, neun hundertprozentige Torchancen ausgelassen haben“.

Vor über 1000 Zuschauern liefen die Youngsters am Sonntag in Hildesheim auf. „Bei einer so gefüllten Halle war die Stimmung natürlich sehr gut“, schwärmte danach der verletzte, aber mitgereiste Oskar Schöll. Beim Fazit lag er voll auf der Linie seines Trainers: „Wir haben leider wieder viele freie Bälle weggeworfen und es dadurch verpasst, den Ausgleich oder sogar die Führung zu erzielen.“

Youngsters steigern sich

Beim 14:14-Halbzeitstand lagen die Youngsters noch auf Augenhöhe mit Hildesheim – wie auch bis kurz vor Abpfiff. Doch dann schaffte es der Gastgeber erstmals mit drei Toren in Führung zu gehen, die Magdeburger kamen nicht mehr ran. „Ein Punkt aus diesem Spiel wäre verdient gewesen“, meinte Schöll, „schade, dass wir uns für unsere Leistung nicht belohnen konnten.“

Dennoch war für Radic eine Steigerung erkennbar. Gegen Altenholz, die zu den Spitzenmannschaften der 3. Liga Nord-Ost zählen, kämpften die Youngsters vorbildlich. „Altenholz ist eine sehr erwachsene, körperlich robuste Truppe. Wir konnten nicht mit voller Kapelle antreten, daher war das Unentschieden verdient“, sagt der Trainer.

Den Sieg gegen den Aufsteiger aus Hamburg-Barmbek schafften sie, „obwohl es nicht unsere beste Leistung war“. In Hildesheim aber lief sein Team zur Höchstform auf. Darauf lässt sich aufbauen.