Magdeburg (vs/su) l Beste Werfer in den Reihen der Elbestädter waren vor 350 Zuschauern in der Hermann-Gieseler-Sporthalle Nico Richter und Nichlas Hald Christensen mit jeweils sechs Treffern.

Dabei gingen die Youngsters hochmotiviert in die Begegnung mit den Nordlichtern. Doch die Schweriner begannen mit einer sehr aggressiven Deckungsvariante, „an der wir uns die Zähne ausbissen und mit der wir nicht zurechtkamen“, wie Co-Trainer Frank Munter nach der Begegnung bestätigte.

Tor in vierter Minute

Immerhin dauerte es bis zur vierten Minute, ehe das erste Tor fiel. Tobias Grämke brachte die Gäste mit 1:0 in Front. Die Führung sollten die Handballer aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt im gesamten Spielverlauf nicht mehr abgeben. Das erste Tor der Youngsters konnten die Zuschauer erst in sechsten Minute bejubeln. Jan Hübner traf zum 1:2.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spielten die Gäste ihre Stärken in der Abwehr weiter aus, führten nach zehn Minuten mit 7:2. Das Team um Torjäger Theodoros Evangelidis hielt sich an sein Vorhaben, sich mit einem ordentlichen Auftritt gegen die Youngsters von der altehrwürdigen Spielstätte zu verabschieden. Bekanntlich hat der DHB ja die Ausnahmeregelung für den Spielbetrieb der 3. Liga in der Gieseler-Halle nicht über den Sommer hinaus verlängert.

Mut zugesprochen

Über die Zwischenstände von 8:13 (19.) und 10:17 (26.) gingen die Gäste mit einer 19:12-Führung in die Halbzeitpause.

„Wir haben die Jungs mit einer heißen Ansprache noch einmal wachgerüttelt, ihnen Mut für die zweite Hälfte zugesprochen und eine bessere Leistung eingefordert“, so Munter weiter.

Youngsters entfesselt

Und die Youngsters kamen entfesselt aus der Kabine, verkürzten durch Alexander Saul und Julian Schulze auf 14:19 (32.). Doch Schwerin hielt gegen. Der Vorsprung betrug in den folgenden Minuten stets fünf, sechs Tore. Als die Gäste dann durch Mark Mathias Pedersen auf 27:20 (43.) stellten, schien eine Vorentscheidung gefallen.

Doch die Clubzweite gab nicht auf, kämpfte sich auf drei Treffer heran (29:32, 55.). Doch mehr ließen die Schweriner nicht mehr zu. Am Ende behielt der Favorit die Nerven und setzte sich mit 36:32 durch.

Czech verletzt

„Die Verletzung von André Czech war mit ein Grund dafür, dass wir das Spiel verloren haben“, so Munter im Nachgang. Der Außen musste noch am Spieltag ins Krankenhaus eingeliefert werden. Eine endgültige Diagnose wird am Montag erwartet.

SC Magdeburg II: Mohs, Link - Danowski 5, Christensen 6, Friedrich 3, Hübner 4, Richter 6, Czech, Schulze 3, Saul 5, Wiebe, Kluge, Baumgart, Rastner