Landkreis l Der SV Seehausen erwartet den SV Hötensleben zum Duell. Unterdessen empfängt Tabellenführer Germania Wulferstedt den Zweiten, SV Westerhausen. Anpfiff aller Begegnungen ist um 14 Uhr.

FSV Drohndorf/Mehringen - TSV Hadmersleben. Nach fünf Spielen ohne Niederlage reist der TSV Hadmersleben nach Drohndorf zum Tabellenletzten. Natürlich wollen die Hadmersleber ihre Serie fortsetzen und sind sicherlich auch der Favorit. Wer den TSV aber kennt, weiß, dass die Grün-Weißen in diesen Spielen so ihre Probleme haben. Mit der richtigen Einstellung sollte aber ein Sieg möglich sein. Die Verletztenliste der Hadmersleber wird jedoch immer länger. Neben Darius, Drößler und Räke fällt nun auch noch Zydorek aus.

Germania Wulferstedt - SV Westerhausen. Das absolute Topspiel steht in Wulferstedt an. „Wer hätte vor zwei Jahren damit gerechnet, dass wir uns jetzt auf Augenhöhe und zu einem Spitzenspiel Erster gegen Zweiter begegnen? Ich glaube nicht viele“, ist sich Germanias Trainer Marco Wagner sicher. Er versucht vor der Partie den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen: „Wir haben eine tolle Entwicklung genommen. Ich habe aber vor und während der Saison gesagt, dass Westerhausen der absolute Topfavorit der Liga ist und das wird sich auch nicht ändern. Wir freuen uns auf ein hoffentlich tolles und faires Fußballspiel.“ Mit Blick auf seine Spieler glaubt er: „Ich bin absolut davon überzeugt, dass jeder nochmal alles herausholt aus sich. Wir müssen an die guten 60 Minuten in Staßfurt anknüpfen und wenn möglich daraus 90 Minuten machen. Wenn uns das gelingt, dann holen wir auch was Zählbares im letzten Heimspiel 2015!“ Die personellen Voraussetzungen sind allerdings nicht die besten vor dieser Begegnung, denn durch das Germanen-Lager zieht derzeit die Magen-Darm-Grippe. „Ich kann deshalb erst kurzfristig sagen, wer wirklich dabei ist und wer ausfällt“, so Wagner.

Schröder mit Verletzungspech

SV Seehausen – SV Hötensleben. Für den SV Seehausen ist das Derby zugleich das letzte Heimspiel im Jahr 2015. Natürlich sollen da nochmal drei Punkte eingefahren werden. Seehausens Alexander Schröder weiß aber, dass der SVH ein sehr schwer einzuschätzender Gegner ist: „An guten Tagen kann Hötensleben jede Mannschaft schlagen, an schlechten Tagen aber auch von jeder Mannschaft eine Naht bekommen.“

Die Seehäuser selbst haben nach einem sehr guten Saisonstart in der Liga zuletzt ein wenig geschwächelt. Hauptursache dafür war sicherlich das Verletzungspech. Nun hat sich die Lage wieder etwas entspannt. Enrico Gerlach scheint wieder richtig fit zu sein. Marcel Schünemann könnte zu einem Kurzeinsatz kommen. Fehlen wird wahrscheinlich Domenik Siegmund (Leistenbruch).