Hadmersleben/Seehausen/Wanzleben (rma/cme/sbr) l Wulferstedts Coach Marco Wagner hat „ein bisschen gebraucht“, um die Derbyniederlage gegen den Oscherslebener SC zu verdauen. „Wir können so eine Halbzeit wie die erste unseren Fans nicht anbieten. Da ist jedes Training bei uns intensiver. Ich erwarte gegen Osterwieck eine Reaktion meiner Mannschaft“, macht Wulferstedts Trainer klar. Mit der Eintracht kommt heute, 15 Uhr, ein echtes Topteam nach Wulferstedt. „Sie haben mit Matzelt und Hildach tolle Offensivspieler und sind auswärts extrem stark“, weiß Wagner. Hinter dem Primus aus Staßfurt liegen die Harzer auf Rang zwei. „Wir brauchen eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten. Zu oft haben wir nur eine Halbzeit abgeliefert“, fordert Wagner Konsequenz von Anfang bis Ende. Verzichten muss der Coach heute auf Reimann und Stadler, die an Knöchelverletzungen aus dem Derby laborieren. Dafür schnürt Andreas Bernt seine Schuhe nun für die Germania. Der 42-Jährige Routinier (Oscherslebener SC, Ummendorfer SV) zieht im Training gut mit und wird erstmals auf der Bank Platz nehmen.

Der TSV Hadmersleben empfängt heute um 15 Uhr den Tabellenvorletzten der Staffel 3, Lok Aschersleben. Also wieder Abstiegskampf pur. Das Hinspiel gewannen die Hadmersleber 2:0. Gerade mit Gegnern aus der Abstiegszone haben sie aber oft Probleme. Es ist also vollste Konzentration gefordert. Mit Zydorek, Gammisch und Hinz kehren drei gestandene Spieler ins Aufgebot zurück.

In Staffel 2 überraschte der SV Blau-Weiß Empor Wanzleben in der Vorwoche mit dem zweiten Sieg in Folge. Die Blau-Weißen haben nach der 1:6-Pleite zum Rückrundenauftakt bei TuS Magdeburg offensichtlich den Abstiegskampf gut angenommen und sind nun schon punktgleich mit dem Zwölften. Heute, 15 Uhr, erwarten sie daheim den Tabellensiebten Vorfläming Nedlitz.