Oschersleben l Denn der Gründonnerstag wird als Nachholespieltag genutzt. Vier Partien stehen ab 18 Uhr auf dem Plan.

TSV Niederndodeleben - SC Germania 1993 Kroppenstedt.

Die Begegnung sollte eigentlich am 13. Spieltag ausgetragen werden, doch schon so früh in der Hinrunde verhinderten die widrigen äußeren Bedingungen einen Anpfiff. Nach aktuellem Tabellenstand trifft mit dem TSV Niederndodeleben der Zehntplatzierte auf den Dritten aus Kroppenstedt. Da das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften bereits zwei Jahre zurückliegt, ist Sascha Neumann sehr vorsichtig bei seiner Einschätzung des Gegners: „Kroppenstedt ist für uns in dieser Saison noch eine große Unbekannte, da wir lange nicht gegen dieses Team gespielt haben. Sie werden allerdings nicht umsonst so weit oben im Tableau stehen, vorgewarnt sind wir auf jeden Fall.“

„Wir wollen so schnell wie möglich von den unteren Positionen weg, dazu sind Punkte nötig.“

Gastgeber hat klares Ziel

Auch wenn 18 Uhr aus Sicht der Gastgeber nicht die optimale Zeit für den Anpfiff ist und deshalb einige Spieler nicht mitwirken können, gibt es für den TSV nur eine Zielstellung: „Wir wollen so schnell wie möglich von den unteren Positionen weg, dazu sind Punkte nötig.“ Am letzten Wochenende durften die Hausherren auch wieder den ersten Sieg seit dem 11. Spieltag feiern. Bei der aktuell schwankenden Form der Gäste stehen die Chancen auf weitere drei Zähler nicht ungünstig.

SG Bülstringen - Eilslebener SV

Das Spiel zwischen dem Schlusslicht und dem Elftplatzierten im Klassement ist noch vom 15. Spieltag offen. Schon seit Wochen ist Eilsleben das Team mit den wenigsten absolvierten Begegnungen in der Bördeoberliga. Doch um dies zu ändern, stehen der Mannschaft von Kevin Köhne am Osterwochenende gleich drei Ansetzungen bevor. Am Sonnabend konnte der ESV bereits mit einem Sieg in Kroppenstedt aufhorchen lassen und kann nun auf drei Siege aus den letzten fünf Partien zurückblicken. Zufrieden gibt sich Trainer Köhne damit aber noch nicht: „Unser Ziel ist es, am Osterwochenende sechs Punkte einzufahren. Damit wir am Montag nicht gegen Neuenhofe unter Zugzwang stehen, wollen wir also schon am Donnerstag in Bülstringen damit beginnen.“

Bülstringen nicht unterschätzen

Auch wenn die Gastgeber schon elf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer haben, warnt Köhne davor, den Gegner zu unterschätzen: „Die Bülstringer haben gegen Kroppenstedt gezeigt, dass sie das Niveau mitgehen können. Es könnte also wieder ein ganz enges Spiel werden, wenn man nicht hundertprozentig konzentriert an die Sache herangeht.“ Für die Gäste kommt die Anstoßzeit sehr ungelegen, denn viele Spieler arbeiten bis 17 Uhr oder 18 Uhr und können der Mannschaft somit nicht helfen.

Grün-Weiß 1926 Süplingen - SV Hohendodeleben

Die Partie aus dem oberen Mittelfeld der Tabelle wird vom 16. Spieltag nachgeholt. Beide Teams haben mit einem Sieg die Chance, den Anschluss an das Spitzentrio wiederherzustellen.

Auch wenn Süplingen noch zwei Plätze hinter Hohendodeleben auf Rang sechs liegt, haben die Gastgeber im Moment den besseren Lauf. Seit acht Spielen ist die Mannschaft von Fabian Lenkeit schon ungeschlagen unterwegs und hat in dieser Zeit fünfmal einen Sieg verbucht. Bei den Gästen zeigt der Trend gerade in die andere Richtung, drei der letzten fünf Begegnungen gingen verloren. Hohendodeleben ist durch das Wetter aber auch besonders gehandicapt gewesen, das letzte Punktspiel absolvierte die Elf von Uwe Spieß am 24. Februar 2018 gegen den Harbker SV Turbine.

Kein Training möglich

In den letzten Wochen waren nicht einmal Trainingseinheiten auf dem Sportplatz möglich gewesen, der SVH wich in die Sporthalle aus oder arbeitete mit Lauftraining am Fitnesszustand. „Die lange Pause ist natürlich nicht von Vorteil, zumal Süplingen ein sehr starker Gegner ist. Wir werden aber alles geben, um am Donnerstag wieder mit Punkten nach Hause zu fahren“, gibt sich Spieß kämpferisch.

SV Groß Santersleben - TSV Hadmersleben.

Das vierte Nachholespiel ist das direkte Duell der Vorjahres-Absteiger aus der Landesklasse. Nach dem verlorenen Derby gegen Bebertal ist Groß Santersleben noch weiter unter Zugzwang geraten, denn der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt nun schon sechs Zähler. Da ist es selbstverständlich nicht hilfreich, dass seit dem 5. Spieltag kein Punkt mehr auf dem eigenen Konto hinzu gekommen ist. Im ersten Aufeinandertreffen der Saison setzte sich der SV Groß Santersleben allerdings noch mit einem 4:1 in Hadmersleben durch. Die Gäste hatten bis zur letzten Woche mit vier Siegen einen echten Lauf, wurden dann aber von Niederndodeleben mit 3:2 besiegt und in ihrem Vormarsch unterbrochen.