Magdeburg l Dies werden auch die Fußballer und Funktionäre in Sachsen-Anhalt genau verfolgen, könnte doch eine schnelle Rückkehr auf den Rasen möglich sein. So haben sich die Verantwortlichen des Fußballverbands Sachsen-Anhalts (FSA) abgestimmt, dass man analog zu Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen wieder zeitnah den Wettkampf aufnehmen sollte. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder den Spielbetrieb wieder hochzufahren. Dafür müssen aber in erster Linie die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sein. Darum werden wir noch den Montag abwarten und dann am Dienstag weitere Schritte in die Wege leiten“, sagt Jörg Bihlmeyer, Vizepräsident im FSA und verantwortlich für das Spielwesen.

Videokonferenzen mit Teams auf Landesebene

Mit weiteren Schritten bezieht sich Bihlmeyer auf den Dialog mit den Vereinen auf Landesebene. „Wir werden via Video-Konferenzen die Mannschaften zu ihren Positionen befragen. Trauen sie sich einen Start direkt zu. Es ist für alle eine Spezielle Situation und es kann auch möglich sein, dass einige Landkreise oder Kommunen ihre Sportanlagen dann noch nicht freigegeben haben. Hier wären dann erst einmal Auswärtsspiele für die betreffenden Teams denkbar. Wichtig ist, dass wir erst einmal eine komplette Hinrunde spielen“, so Bihlmeyer weiter.

Und auch der Austausch mit den Kreis- und Stadtfachverbänden soll gesucht werden. „Wir können ja die Video-Schalten nur auf Landesebene durchführen und uns dann ein Meinungsbild verschaffen. Dies gilt es dann transparent auch zu den Kreisen zu kommunizieren“, sagt der FSA-Funktionär. Auch der Jugendfußball soll, wenn das „Go“ kommt, im Dezember wieder den Spielbetrieb aufnehmen.