Barleben l Mit dem klaren Ziel weitere Punkte einzufahren, gehen der Haldensleber SC und der FSV Barleben in ihre Partien des 8. Verbandsliga-Spieltages.

Edelweiß Arnstedt - Haldensleber SC

„Wir wollen nun endlich auch mal auswärts was mitnehmen. Auch wenn Arnstedt gut gestartet ist, gehen wir auf die drei Punkte“, sagt Marko Fiedler. Der HSC-Coach holte mit seinem Team alle bisherigen Punkte im Waldstadion, ging bei den beiden Auswärtsauftritten in Dessau (1:3) und bei Bitterfeld-Wolfen (0:1) mit seiner Mannschaft jeweils leer aus. Personell gibt es im Vergleich zur Vorwoche einige Änderungen. So wird Tim Girke mit einer Seitenbanddehnung mindesten vier bis sechs Wochen ausfallen und Marius Wille ist nach seiner Roten Karten gesperrt.

 Schlechte Nachrichten gibt es auch von Denny Hevekerl zu vermelden. Seine Verletzung stellte sich als Kreuzbandriss heraus. „Das ist alles natürlich nicht schön, aber wir sind in der Lage, die Ausfälle zu kompensieren“, schätzt Fiedler ein. So geschehen auch am vergangenen Sonntag, als Benjamin Sacher nach dem Platzverweis für Wille die Rechtsverteidigerposition formidabel ausfüllte. „Er ist momentan richtig gut drauf und hilft uns mit seinem Tempo natürlich ungemein weiter“, lobt Fiedler den 32-Jährigen. Schiedsrichter der Partie ist Tim Gräbitz.

FSV Barleben - SV Kelbra

„Wir brauchen nicht lange drum herum zu reden. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Das muss unser Anspruch sein“, sagt Christoph Grabinski. Der Co-Trainer vertrat den privat verhinderten Christoph Schindler in der Trainingswoche vor dem Spiel gegen Kelbra. Hauptaugenmerk lag auf dem Umschaltverhalten, vor allem von Offensive auf Defensive. Die 13 Gegentore in den vergangenen drei Spielen wurmen Grabinski als (ehemaligen) Abwehrspieler „natürlich extrem“. Gut möglich, dass der 30-Jährige selbst mit aufläuft, die Personaldecke ist vor allem im Abwehrzentrum sehr dünn. So fehlen Adler, Falk, Prinz und Pung auf jeden Fall. Geleitet wird die Begegnung zwischen dem 15. und 17. von Franz Unger.