Gröningen l Nach längerer Spielpause trat die Eintracht auf dem Hartplatz gegen den in letzter Zeit sehr erfolgreichen Gast aus Neuenhofe an, gegen den sich die Gröninger immer ziemlich schwer taten. Gegen diesen Gegner gab es in den vergangenen zehn Jahren jeweils drei Unentschieden und drei Niederlagen. Auch diesmal gab es für Gröningen nichts zu holen, denn Neuenhofe bestimmte so gut wie über die gesamte Spielzeit das Geschehen und gewann 3:1.

Gäste nutzen individuellen Fehler

Schon nach acht Minuten lag der Ball im Gröninger Tor. Eine sehr verunglückte Rückgabe von Markmann landete beim gefährlichen Stallmann, der nur noch ein paar Schritte laufen musste und dann am Torwart vorbei flach einschoss. Neuenhofes Überlegenheit wurde immer größer. Gröningen konnte keine eigenen Akzente setzen und lief hinterher. Folgerichtig fiel das 0:2, als Kogeler ziemlich unbedrängt aus dem Strafraum heraus das Tor traf. Kurz danach wechselte Trainer Friebertshäuser Thomas für Althaus ein, doch es wurde damit auch nicht besser. Mit zwei Toren Rückstand und einer getrübten Stimmung auf Seiten der Hausherren ging es in die Halbzeitpause.

Es änderte sich nach Wiederbeginn nicht viel. Die Eintracht-Abwehr war zu zögerlich, als Stallmann in Ballbesitz kam. Er setzte sich konsequent durch und schoss aus dem Lauf heraus flach ein.

Anschlusstreffer kommt zu spät

Im Gefühl des sicheren Sieges trat Neuenhofe nun etwas kürzer und Gröningen kam besser ins Spiel, ohne jedoch eine Torchance zu erspielen. Zehn Minuten vor Spielende entschied Schiedsrichter Gerhardi nach einem Schubser im Strafraum auf Foulstrafstoß für Gröningen. Der sichere Elfmeterschütze Lemgau traf auch diesmal wieder und es keimte etwas Hoffnung auf. Die Gäste ließen aber nichts mehr anbrennen und gingen als verdienter Sieger vom Platz. In Gröningens Mannschaft wird ein Führungsspieler vermisst, der auch lautstark das Zepter in die Hand nimmt. Es läuft vieles zu brav ab.

Nach Abschluss der Herbstserie hat Gröningen vor dem Jahreswechsel noch zwei schwere Auswärts-Nachholspiele vor sich: am kommenden Sonnabend geht es zum souveränen Spitzenreiter nach Bregenstedt und eine Woche später nach Gutenswegen/Klein Ammensleben.

Statistik

Torfolge: 0:1 Patrick Stallmann (8.), 0:2 Mario Kogeler (26.), 0:3 Patrick Stallmann (58.), 1:3 Jens Lemgau (80. FE)

Schiedsrichter: Gordon Gerhardi

Zuschauer: 43

In Hadmersleben gab es für den Gastgeber eine 0:4-Niederlage gegen Gutenswegen/Klein Ammensleben. Auf tiefem Geläuf hatten beide Mannschaften ihre Schwierigkeiten. Die Gäste kamen aber mit den Platzverhältnissen besser zurecht und gewannen am Ende verdient. Sie hatten die ersten Chancen, scheiterten aber am guten TSV-Torhüter Yves Reiser. In der 35. Minute war aber auch er machtlos. Nach einem Alleingang traf Philipp Hartmann von der rechten Seite kommend ins lange Eck. Vor der Pause verpasste Christoph Bremer die Möglichkeit zum Ausgleich. Er scheiterte am gut reagierenden Gästetorhüter.

Hadmersleber Taktik verpufft

Nach der Pause hatte Hadmersleben jedoch eine neue Taktik, brachte mit Steffen Räke und Patrick Darius zwei frische Spieler. Aber nach zwei Minuten verletzte sich Darius und der Plan hatte sich erledigt. So musste der zweite Torhüter, Andy Behrens, als Feldspieler mit ran, der seine Sache aber gut machte. Viel gelang dem TSV trotzdem nicht mehr, irgendwie war auch die Motivation nicht mehr vorhanden.

Die Gäste nutzen ihre Chancen. Marius Koeppe, Steven Hahn mit einem Elfmeter und erneut Philipp Hartmann erhöhten schnell auf 4:0 für die Gäste. Danach vergaben sie noch weitere Möglichkeiten. Das Spiel war da schon längst entschieden. Auch einen Ehrentreffer konnte Hadmersleben nicht mehr erzielen. Jan Kittelmann traf noch den Pfosten, ein Tor durch Steffen Räke wurde wegen Abseits nicht gegeben. Das Spiel sollte schnell abgehakt und mit neuem Elan in die Rückrunde gegangen werden.

Statistik

Tore: 0:1 Philipp Hartmann (35.), 0:2 Niklas Franz (54.), 0:3 Steven Hahn (62.), 0:4 Philipp Hartmann (65.)

Schiedsrichter: Knorr – Schröder, Szibzick;

Zuschauer: 50