Oschersleben l Gleich zwei Derbys hält das Wochenende für die Fußballfans im Landkreis Börde bereit. Nachdem am Osterwochenende die Siegesserie des Ummendorfer SV endete reist nun mit dem Oscherslebener SC ein starker Gegner an. Am Sonntag stehen sich dann Germania Wulferstedt und der SV Hötensleben gegenüber.

Anpfiff zum 23. Spieltag ist am Sonnabend um 15 Uhr. Erst am Sonntag um 14 Uhr findet das Derby in Wulferstedt statt.

Landesklasse 2

Blau-Weiß Empor Wanzleben - Medizin Magdeburg. Nach guten Leistungen am Osterwochenende, die nur mit einem Punkt belohnt wurden, müssen die Wanzleber diesmal auf Wallborn, Elling, Feldheim und Hinze verzichten. Trainer Michael Feldheim: „Das macht die ganze Situation nicht einfacher, aber wenn wir so auftreten wie gegen Arminia und Haldensleben, dann ist auch was gegen Medizin drin. Die Jungs, die uns aus der Zweiten unterstützen, haben das super gemacht. Wenn wir weiter so arbeiten, denke ich, kommt auch wieder was Zählbares dabei raus.“

Landesklasse 3

Germania Wernigerode - SV Seehausen. Beim SV Seehausen wechselten sich in den sechs Punktspielen seit Anfang Dezember stets Siege und Niederlagen ab. Zuletzt gewann die Elf von Patrick Horn gegen Atzendorf. Gelingt es im Vergleich mit dem Tabellenelften, den Bann zu brechen?

Ummendorfer SV - Oscherslebener SC. Die Niederlage der Vorwoche beim SV Langenstein hat der Ummendorfer SV gut weggesteckt. „Das soll jetzt keine Ausrede sein, aber auf dem Platz war es einfach nicht möglich so Fußball zu spielen, wie wir es wollen. Trotzdem haben wir geführt. Dann gab es einen Elfmeter und ein Tor, bei dem der Ball durch einen Huckel im Rasen nochmal vor unserem Torhüter aufspringt. Langenstein ist dann eben auch eine Mannschaft, die kämpferisch 110 Prozent gibt. Bei uns fehlte an diesem Tag ein bisschen der letzte Wille. Es geht in dieser Saison für uns eben um die goldene Ananas“, erklärt Trainer Chris Sacher.

Oscherslebener SC eine harte Nummer

Trotzdem hat er im Spiel gegen den Oscherslebener SC andere Erwartungen: „Wir haben unter der Woche ein paar Gespräche geführt und gut trainiert. Die Jungs sind heiß und vor eigenen Zuschauern wollen wir natürlich einen Sieg einfahren. Gegen den Oscherslebener SC wird das aber eine harte Nummer, immerhin haben die die beste Abwehr der Liga mit erst 12 Gegentoren.“

Germania Wulferstedt - SV Hötensleben. Die Stimmung bei der Germania ist nach der starken Leistung gegen den Spitzenreiter, die mit einem Remis belohnt wurde sehr gut. „Es war ein intensiv geführtes Spiel, das beide Teams hätten gewinnen können. Wir haben endlich mal wieder gezeigt, was wir können. Das habe ich auch einem meiner Spieler gesagt, der, als wir vom Feld gingen, gefragt hat: ‚Wie kann Blankenburg Erster sein?‘ Das liegt daran, dass die immer ihre Leistung abrufen. Wir könnten auch unter den ersten Vier sein, wenn wir das jede Woche machen würden. Leider weiß ich nicht, woran es liegt, dass das nicht klappt. Sonst würde ich es ändern“, erklärt Germania-Coach Marco Wagner.

SV Hötensleben ist motiviert

Gegner SV Hötensleben hat seine letzten drei Spiele verloren – zuletzt knapp 2:3 gegen den Oscherslebener SC. Umso motivierter werden die Gäste am Sonntag sein, wenn es darum geht, dieses Derby für sich zu entscheiden.