Langenweddingen l Der SV Langenweddingen musste dem Kräfteverschleiß am Ende aber doch Tribut zollen und unterlag mit vier Toren Differenz.

SVL hält die Partie lange offen

„Wir haben das gut gemacht. Neun Feldspieler sind nicht viel, gerade wenn man nach Seehausen fährt. Für diese Situation haben wir es bestmöglich gelöst“, fiel das Urteil von SVL-Coach Sven Michael positiv aus. Mit der ersten Halbzeit durften die Gäste zufrieden sein. Bei zahlreichen Gleichständen ging es über Zwischenstände von 7:5 (13. Minute) und 12:10 (24.) mit dem 16:14 aus SVL-Sicht in die Pause. „Für mein Dafürhalten haben wir allerdings ein, zwei Tore zuviel bekommen. Es hätten ruhig drei oder vier Tore Vorsprung sein dürfen“, fand Michael.

In der zweiten Halbzeit hielten die Handballer aus der Börde bis zum 20:20 in der 44. Minute das Unentschieden. „Dann waren leider nachlassende Kraft und Konzentration zu bemerken. Aufgrund der Personalsituation konnten wir nicht gegensteuern und frische Leute bringen. Seehausen hatte da bessere Möglichkeiten, denn sie waren mit 14 Spielern am Start und deshalb in der letzten Viertelstunde konzentrierter und frischer.

Der Seehäuser Sieg war dadurch unterm Strich in der Konstellation nicht unverdient“, fasste Michael zusammen und analysierte zum Gegner: „Wir hatten speziell in der Rückwärtsbewegung nach einem Torerfolg Probleme. Seehausen machte die schnelle Mitte, da waren wir oft zu langsam und konnten einen gegnerischen Torerfolg nur auf Kosten eins Siebenmeters verhindern. Das haben die gut gemacht mit ihrem Tempospiel.“ Über die Stationen 24:21 (48.) und 26:22 (53.) fuhren die Gastgeber den 27:23-Sieg ein. Da half den Sülzetalern auch eine Umstellung auf sieben Feldspieler bei Ballbesitz nichts mehr.

Statistik

SV Langenweddingen: Feller, Strauß - Lewin (8 Tore), Krause (1), Ebel (6), Oeltze (2), Michael, Wohlfromm (1), Meyer, Lindert (3), Schmelzer (2)

Siebenmeter: SGS 8/10, SVL 3/6;

Zeitstrafen: SGS 1; SVL 1