Wernigerode l Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg bei der SG Stahl Blankenburg, stand für den SV Lokomotive Oschersleben das nächste Spiel in fremder Halle an - beim HV Wernigerode II. Und im Gegensatz zur Vorwoche lagen die Oschersleber schnell zurück. Benjamin-Steven Klug, Marco Kilian und Julian Sarovny brachten den HV Wernigerode schnell mit 3:0 (4. Spielminute) in Front.

Und diesen Vorsprung konnte der Tabellenvorletzte der Bezirksliga West auch lange halten. Der SV Lok Oschersleben, um Spielertrainer Martin Hoffmann, tat sich in der Anfangsphase etwas schwer und kassierte in der Abwehr einige Verwarnungen und Zeitstrafen, die das eigene Angriffsspiel erschwerten. Erst in der 20. Minute gelang durch Linksaußen Christoph Heyne der Ausgleich zum 8:8, und anschließend die erste Führung (8:9) durch Oscherslebens Thomas Schwarz. Kurz vor der Halbzeit erhöhte Mathias König auf 10:12.

Der Knackpunkt im Spiel, von dem sich die Wernigeröder nicht mehr erholten. Denn die Lokomotive kam äußerst motiviert aus der Kabine. Durch Benjamin Müller und erneut König wurde die Führung auf vier Tore (10:14/32.) ausgebaut.

In dieser überlegenen Phase ließen sich die Oschersleber auch nicht durch eine fragwürdige Doppel-Zeitstrafe gegen Müller und Hoffmann (36.) stoppen. Vor allem Steffen Röhler wusste zu überzeugen. Der HV Wernigerode hatte im Rest des Spiels nicht mehr viel entgegenzusetzen. Mit 23:30 gewinnt der SV Lokomotive Oschersleben sein zweites Auswärtsspiel im Jahr 2020.

"Am Ende ein verdienter Auswärtssieg, der auch höher hätte ausgehen können. Schön ist, dass sich heute alle Spieler, auch die Jugendspieler, zeigen konnten", resümierte Oscherslebens Spielertrainer Martin Hoffmann nach der Partie. Der Blick richtet sich nun auf das erste Heimspiel des Jahres - Gegner am Sonnabend um 17 Uhr im Bewos Sportzentrum ist der Tabellenzweite der SpG Thale/Westerhausen.

Wernigerode: Dannewitz, Kilian (2), Harz (4), Klug (2), Scharun, Salewski (1), Schaper (9), Weber (1), Reinert (2), Sarovny (2)

Oschersleben: Levec (1), Heyne (5), Hoffmann (2), König (6), Wolff (1), Müller (3), Steffen Röhler (4), Von Zabiensky (1), Krause, Rücker, Sebastian Röhler (3), Rudnick, Günther, Schwarz (4)