Mit der Eröffnung des Strandbades in Arendsee wurde auch die Beach-Volleyball-Saison in der Altmark gestartet. Mit zwölf Teams fand ein Turnier statt, bei dem alle Teilnehmer, trotz der kühlen Temperaturen und den Regenwolken, nie den Spaß verloren haben.

Arendsee l Organisator Matthias Lübke freute sich über die angereisten Teams und erläuterte bei der Eröffnung den Spielmodus. Welches Ansehen der 11. Sparkassen-Beach-Cup beim Sponsor hat, wurde mit der Präsenz vor Ort deutlich. Geschäftsstellenleiter René Scheffer hat es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam mit seinem Team um Anke Bugler und Eileen Roggenbuck vorbei zu kommen und sich die spannenden Spiele anzuschauen.

Der sportbegeisterte Bürgermeister Norman Klebe kam ebenfalls zu den Beach-Plätzen und freute sich, dass Arendsee zum festen Bestandteil der Beach-Serie werden soll.

Unmittelbar neben dem See war das Damennetz gespannt. Das einzige Ü18-Team, VfL Koalabier, spielte in der Nachwuchsrunde außer Wertung mit. Zwei Niederlagen setzte es dennoch gegen die Jugendteams, die um jeden Ball kämpften. Die jüngsten Teams kamen vom PSV Salzwedel und teilten sich mit je einem Satzgewinn den vierten Rang. Mit ihren Leistungen brauchen sie sich jedoch nicht zu verstecken, da spielerisch schon gute Ansätze zu sehen waren.

Und im Kampf um die Medaillen schenkten sich die älteren Jugendteams nichts. Bei einem der letzten Spiele trafen "Jahn" auf "JIS", wobei sich Tabea Alshut und Anne Wiese von der Jeetzeschule knapp mit 21:18 durchsetzten und somit den Silberrang vor den Konkurrenten des Jahn-Gymnasiums sicherten. Marie Wischeropp und Teresa Otte von der SV Gardelegen konnten ihre Spielerfahrung aus der Halle nutzen. Trotz kleinerer Schwächephasen dominierten sie als "Päckits" das Feld und sicherten sich die Goldmedaille.

In der männlichen Konkurrenz stand mit der "Gummibärenbande" bereits ein Team als Sieger fest. SSV-Zuspieler Philipp Lenz, der großen Anteil am Klassenerhalt des Gardelegener Landesoberligateams hat, trat mit seiner Freundin Franziska Baucke an, die bei der SV Gardelegen ebenfalls aktiv spielt. Da beide unter 18 sind, waren sie konkurrenzlos Erstplatzierte, spielten jedoch bei den Männern mit und hinterließen einen guten Eindruck. Mit drei Siegen aus fünf Spielen hätten sie sogar den Bronzerang gegen erfahrene Spieler gesichert.

Die spielerische Klasse war oft nah beieinander, so dass nach den ersten Spielen kaum ein Favorit auszumachen war. Die "Beachboys" gewannen mit 21:5 sicher gegen die "Glücksbärchen", die "Danninger" mit 21:4 ebenfalls souverän gegen "PSV Mix", und auch die "BlockBastards" starteten mit einem Sieg. Für die "Beachboys" David Ganzer und Matthias Lübke lief im Turnierverlauf alles rund, selbst zum Seitenwechsel gegen die favorisierten "Danninger" Matthias Schmidt und Heiko von Strusinksi gab es eine 11:5 Führung. Die Gardelegener wollten dann jedoch zu viel, so dass das Team aus dem Norden das Spiel drehen konnten und somit den Grundstein für den Gesamtsieg, den sie auch holten, legten. Es folgten die Rolandstädter und auf dem Bronzerang die zum ersten Mal im Sand aktiven "BlockBastards".

Bei der folgenden Siegerehrung wurden zudem noch viele kleine Preise verlost und ein ganz besonderes Liebhaberstück. Glücksfee Anke Bugler zog als Gewinnerin eines Beach-Volleyballs der Olympiasieger Brink und Reckermann, Teresa Otte, die sich über das Spielgerät und eine Original unterschriebene Autogrammkarte freuen konnte.

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