Salzwedel l Im Rahmen der traditionellen gemeinsamen Leistungssportlerehrung des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Sachsen-Anhalt (BSSA) und des BG Klinikums Bergmannstrost Halle wurde der Altmärker Leichtathlet Ralf Düring (BSV Salzwedel) für seine Deutschen Meistertitel 2018 über 100 Meter und im Standweitsprung geehrt.

Betreut und angeleitet durch ihre engagierten Trainerinnen und Trainer erkämpften in diesem Jahr 36 Sportlerinnen und Sportler des BSSA Medaillen und hervorragende Platzierungen bei internationalen Wettkämpfen sowie Deutsche Meistertitel. Bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften sowie Weltcups errangen Aktive des Verbandes 25 Medaillen und erzielten eine Vielzahl hervorragender Platzierungen im europäischen und Weltvergleichen.

Eskau erfolgreichste Athletin

In der nationalen Bilanz konnten die Aktiven des BSSA in diesem Jahr 46 Deutsche Meistertitel verbuchen. Mit ihren herausragenden Leistungen bei den Paralympischen Winterspielen, bei den Weltmeisterschaften im Para-Radsport, bei Weltcups und Deutschen Meisterschaften war Andrea Eskau vom USC Magdeburg wiederum erfolgreichste Athletin des Verbandes.

Dr. Tamara Zieschang, Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Sport, würdigte im Auftrag von Minister Holger Stahlknecht die Leistungen der Aktiven mit Handicap und war beeindruckt von der geballten sportlichen Leistungsdichte im Raum: „Mit ihren Leistungen machen sie nicht nur sich und ihre Vereine erfolgreich, sondern ganz Sachsen-Anhalt. Sie sind starke Botschafter und Vorbilder für sehr viele Menschen.“

Ehrung durch den Präsidenten

Die Ehrungen nahmen BSSA-Präsident Dr. Volkmar Stein und der Stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Joachim Zaage des Bergmannstrost - Hauptförderer des Behinderten- und Rehabilitationsports in Sachsen-Anhalt - vor. Als Arzt, so sagte Zaage in seinem Grußwort, müsse er vor der Ansteckung durch Viren warnen. Doch mit dem Virus der Begeisterung, der von den sportlichen Aktivitäten der BSSA-Sportler ausgeht, sei es etwas ganz anderes. „Sport fördert die Gesundheit, bereichert das soziale Umfeld, fördert Kontakte. Lassen Sie sich von diesem Virus anstecken“, ermunterte er.