Salzwedel l Bei der aktuellen FuPa-Umfrage zum ungewissen Ausgang der Fußballsaison in Sachsen-Anhalt befürworten die meisten Nutzer die komplette Annullierung der Spielzeit 2019/2020.

424 Stimmen für eine Saison-Fortsetzung

Doch wie sähen die Auswirkungen für die Teams aus der Region aus? In der westlichen Altmark ist man da sicher geteilter Meinung.

Nachdem der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) in der vergangenen Woche die Aussetzung des Spielbetriebs aufgrund der Corona-Krise auf den 19. April ausgeweitet hat, bleibt die Frage nach dem „Wie geht‘s weiter“ immer noch akut. Je mehr Spieltage der Absage zum Opfer fallen, desto unwahrscheinlicher dürfte die Option werden, die Spielzeit nach einer entsprechenden Verlängerung doch noch durch zu bekommen.

Zwar glauben unter 1500 Nutzern auf unserem Amateur-Fußballportal FuPa immer noch 424 an das Szenario, dass auf absehbare Zeit wieder Normalität einkehrt, doch auch mit Blick auf die immer länger werdende Trainingspause wirkt diese Hoffnung einigermaßen kühn.

Alternative Formate nicht gewünscht

Bleibt also nur der harte Schnitt, sprich das vorzeitige Saisonende. Wenig Anklang finden dabei unter den FuPa-Nutzern die Varianten, wonach eine mögliche Relegation über Auf- und Abstiege entscheiden soll (120), beziehungsweise zur neuen Spielzeit die Ligen um die jeweiligen Aufsteiger aufgestockt werden und es keine Absteiger gibt (215).

Ähnlich sieht es mit Blick auf die radikalere Variante aus, wonach die gegenwärtigen Tabellenstände berücksichtigt werden (247). Das würde natürlich dem Landesligisten SSV 80 Gardelegen in die Karten spielen. Dagegen sprechen sich rund 35 Prozent innerhalb der FuPa-Community dafür aus, die aktuelle Spielzeit vollständig aus den Geschichtsbüchern zu streichen (552).

Ein Blick auf den Spielbetrieb im Landesmaßstab verdeutlicht: Die Annullierung würde aus Sicht der Teams der westlichen Altmark Chance und Strafe zugleich bedeuten.