Gardelegen l Dann wartet nämlich im Harz der zweitplatzierte FC Einheit Wernigerode auf die Westaltmärker. Los geht es auf Platz 2 auf dem Sportplatz Kohlgarten in Wernigerode pünktlich um 15 Uhr. Geleitet wird die Begegnung dann vom Unparteiischen Maximilian Peter Müller.

Topspiel des 26. Spieltages

Spätestens nach diesem Duell gegen den FC Einheit und der Partie gegen Staßfurt am 11. Mai werden die Gardelegener wissen, wohin die Landesliga-Reise in dieser Saison noch gehen wird. Ein Blick auf die Tabelle zeigt eindeutig, dass im Falle zweier Erfolge durchaus die Tabellenführung winken könnte und der SSV damit auch voll im Meisterschaftskampf stecken würde. Doch das ist Zukunftsmusik.

Konzentrieren wollen sich die Männer von Trainer Norbert Scheinert nun erstmal auf den FC Einheit. Mit dem 2:0 gegen Preussen Magdeburg im Rücken reisen die Altmärker natürlich mit breiter Brust und im Mannschaftsbus (Abfahrt 10 Uhr vom Kauflandparkplatz) in den Harz. Der Bus macht zunächst Halt für ein zünftiges Mittagessen, damit die Grundlage für eine gute Leistung in Wernigerode gelegt sein dürfte.

Einheit sinnt auf Revanche

Sportlich jedoch dürfte es mächtig zur Sache gehen. Auch für den FC Einheit geht es um viel. Der hat aber auch noch aus dem Hinspiel etwas gutzumachen, als er auf der Rieselwiese mit 0:2 den Kürzeren zog, spielerisch jedoch zumindest gleichwertig agierte und einen guten Eindruck hinterließ.

Mächtig gut drauf ist derzeit die Harzer Offensive mit Torjäger Nick Schmidt an der Spitze. mit acht Treffern aus den letzten sechs Spielen steht Schmidt an Position eins der aktuellen Torjägerliste (19 Treffer).

SSV hat einen festen Plan

Doch die Gardelegener wollen auf sich schauen und mit ihrer erfolgreichen Taktik punkten. Die lautete zuletzt: hinten kompakt stehen, schnell umschalten und vorn eiskalt zuschlagen.

„So wollen wir das gern auch in Wernigerode praktizieren. Wir haben schnelle Leute im Kader, die dann nach dem Umschalten für Gefahr sorgen sollen“, so Trainer Norbert Scheinert. Die Zielstellung bleibt auch in diesem Spitzenspiel für die Gardelegener bestehen. „Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen, so wie jedes Spiel“, wiederholte sich Scheinert.

Gille fehlt gesperrt

Personell dückt der Schuh jedoch etwas bei den Altmärkern. Martin Gille wird gelbgesperrt fehlen. Außerdem haben sich Marco Schönfeld, Markus Falk und auch Andy Stottmeister aus beruflichen und privaten Gründen abgemeldet.

„Wir müssen die schnellen Außen von Wernigerode in den Griff bekommen und uns über die vollen 90 Minuten voll konzentrieren“, so Scheinert.