Oebisfelde l Nach zwei spannenden Spielen am Sonnabend und Sonntag hatte der SC DHfK Leipzig  knapp die Nase vorn.

Erfolg im Hinspiel

Nach der ausgezeichneten Vorstellung am Samstagabend in Oebisfelde, die mit einem verdienten 30:27 (12:10)-Erfolg für die Allerstädter endete, musste die Mannschaft von Trainer Thomas Meinel noch nicht einmal 24 Stunden später bei der zweiten Aufstiegsspielauflage erneut Farbe bekennen.

Diesmal mit dem besseren Ende und letztendlich auch entscheidenden Torvorteil für die Leipziger. Sie setzten sich vor 1450 Zuschauern in der heimischen Ernst-Grube-Halle mit 26:20 (13:9) durch und machten damit ihre Drei-Tore-Niederlage vom Vortag wett und den Aufstieg in die neuformierte dritte Liga perfekt. Die Oebisfelder, bei denen Andreas Werner als „Geheimwaffe“ zum Einsatz kam, konnten speziell im Angriff nicht an die Leistung vom Hinspiel anknüpfen.

„Es war das erwartete schwere und kampfbetonte Spiel. Dabei hat bei uns fast alles gestimmt. Einsatz und Moral haben gepasst. Die Jungs sind sehr leidenschaftlich und konzentriert zu Werke gegangen. Auch Rückschläge, so zum Beispiel Mitte der zweiten Hälfte als Leipzig wieder in Führung gehen konnte, haben wir weggesteckt. Bedanken möchte ich mich aber auch bei unserem Publikum. Was unser Anhang geleistet hat, war klasse“, sagte SVO-Trainer Thomas Meinel nach dem Spiel am Sonnabend.

Sein Leipziger Kollege, Sven Strübin, meinte: „Mit drei Toren Unterschied zu verlieren, ist keine Schande. Es war meiner Meinung nach ein Spiel auf Augenhöhe. Ich bin mir daher sicher, dass wir in eigener Halle, wenn wir in der Abwehr besser stehen, das Blatt wenden können“, und behielt damit am Ende recht.