Oebisfelde l Einen fulminanten 48:18 (23:6)-Kantersieg gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz landeten am Sonnabend die C-Jungen des SV Oebisfelde in der Sachsen-Anhalt-Liga.

„Wir sind als Favorit in die Begegnung gegangen, doch das wir so deutlich dominieren war nicht unbedingt abzusehen gewesen“, sagte SVO-Trainer Bernd Schulze nach Ende der einseitigen Partie und mit Blick auf die Positionierung beider Mannschaften in der Tabelle.

SVO steht hinter dem SCM

So stehen die Allerstädter mit aktuell 8:2 Punkten hinter Tabellenführer SC Magdeburg (8:0) auf Rang zwei des Klassements. Grün-Weiß kommt hingegen in der zehn Teams umfassenden Liga mit 2:6 Zählern momentan nicht über den vorletzten Platz hinaus.

Die Oebisfelder holten sofort nach Anpfiff den Hammer heraus, um die oft zitierten Nägel mit Köpfen ins Visier zu nehmen. Das Nageln klappte auch hervorragend. Nach neun Minuten stand es 8:1 für die Gastgeber. Elias Hanke, Mittelmann Joaquin Grabow, Linkshänder Justin Kalupke (4), Leo Pogadl und Kreisläufer Robert Pieper hatten für den konzentrierten Start gesorgt.

Entscheidung fällt früh

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zeigte sich, dass die wackeren Grün-Weißen, die ihrem Kontrahenten auf vielen Positionen körperlich unterlegen waren, keine Chance haben werden. Die Gäste konnten dem Angriffswirbel des SVO nicht standhalten. „Zur Rettung der Gäste muss aber gesagt werden, dass sie vor Saisonbeginn zwei Leistungsträger an den SCM abgegeben haben“, merkte Bernd Schulze an.

Seine Schützlinge zogen jedenfalls weiter durch. Keine Rolle spielte dabei, dass Stammtorhüter Tim Brieske wegen einer Verletzung passen musste und dafür Allrounder Justin Truhn in den Kasten rückte. Angesichts des Abschlussverhaltens des Gegners wurde er allerdings vor keine großen Probleme gestellt.

Seine Vorderleute drehten hingegen weiter fleißig an der Torschraube. So gelang Tom Zedler in Minute 14 bereits die erste Zehn-Tore-Führung (13:3). Zur Pause lag der SVO, Elias Hanke hatte zum 23:6 getroffen, mit 17 Treffern vorn. Im zweiten Abschnitt agierten die Einheimischen in der Abwehr zwar nicht mehr ganz so konzentriert, doch der Vorsprung stiegt weiter an. Joaquin Grabow besorgte dabei SVO-Tor Nummer 40.

Statistik

SV Oebisfelde: Truhn - Jagiella, Pieper (6), Zedler (7), Hanke (4), Pogadl (8), Grabow (9), Kalupke (14), Schütze.

Siebenmeter: 2/0;

Zeitstrafen: 1.