Lüneburg/Salzwedel l Mit einer am Ende überaus deutlichen 25:42 (15:18)-Niederlage sind die Handballfreunde Altmark-Wendland aus Lüneburg zurückgekehrt. Dabei begann das Spiel gegen den Tabellenzweiten recht vielversprechend mit einer 2:0-Führung der Gäste.

Anfangsphase mit ausgeglichenen Spielanteilen

Bis zum 12:12 (23:42 Minuten) hielten die Salzwedel-Lüchower punktetechnisch mit dem HV Lüneburg mit. Allerdings zogen dann die Gastgeber bis zur Pause mit einer Drei-Tore-Führung davon.

Bereits in der ersten Hälfte, spielten die Lüneburger ziemlich ruppig, und die Schiedsrichter ließen aus Sicht der Handballfreunde zu viel laufen. Ab der 40. Minute verstärkte sich dieser Trend noch einmal und setzte der Moral der Salzwedeler stark zu.

Gastgeber nach der Pause effizienter

Von der 43. bis zur 57. Spielminuten warfen die Altmark-Wendland-Wölfe nur noch ein Tor. Lüneburg erzielte in dieser Zeit 13 Treffer.

„Wir haben viele schnelle Gegentore bekommen, die daraus resultierten, dass die Schiedsrichter nichts gepfiffen haben. Das war demotivierend und am Ende hat man einfach keine Kraft mehr, um zurück zu laufen“, erklärte Spieler Björn Drangmeister und unterstrich, dass Lüneburg selbstverständlich verdient gewonnen hat. Allerdings haderte Drangmeister vor allem mit der Höhe der Niederlage.

Bereits am kommenden Spieltag wollen es die Handballfreunde Altmark-Wendland in eigener Halle wieder besser machen. Um 18.30 Uhr empfangen die Handballer in der BbS-Halle auf dem Salzwedeler Fuchsberg den TV Jahn Schneverdingen.

Statistik

Handballfreunde Altmark-Wendland:

Sven Schulze - Karsten Jana, Nick Helms, Niklas Klocke, Gustav Gercke, Sebastian Schönfelder, Michael Schulze, Mathias Delius, Julius Hartmann, Jeffrey Reichardt, Daniel Kolley, Björn Drangmeister.