Mieste/Oebisfelde l In heimischer Miester Halle geht es für die HSG Altmark West gegen die TuS-Formation aus dem Magdeburger Stadtteil Neustadt. Anpfiff ist um 17.30 Uhr.

Die Männer des SV Oebisfelde nehmen dagegen schon am Freitag ihren 15. Saisonauftritt in Angriff. Und der hat es in sich. Die Allerstädter müssen beim Rangzweiten HSV Haldensleben Farbe bekennen. Anwurf zum Bördekreisduell in der Ohrelandhalle ist um 19 Uhr.

HSG Altmark West - TuS Magdeburg

Am vorherigen Spieltag setzten sich die HSGler vor eigenem Publikum gegen Lok Stendal knapp mit 22:21 durch. „Im Endeffekt zählen die zwei Punkte, doch solch ein Zitterspiel, das unnötig war, möchte ich möglichst nicht noch einmal erleben“, sagte HSG-Trainer Marco Weis. Zur Erinnerung: Die HSG lag gegen Stendal zwischenzeitlich mit acht Toren vorn, geriet in den letzten zehn Minuten aber noch in arge Bedrängnis.

Gegen die Magdeburger hofft Trainer Weis daher auf eine „nicht so spektakuläre Schlussphase“. „Dass wir die Favoriten sind, ist angesichts der Konstellation in der Tabelle klar. Wir peilen daher unseren dritten Sieg in Folge an. Ich bin optimistisch, dass wir das Vorhaben auch in die Tat umsetzen können. Zumal wir erneut vor eigenem Publikum spielen“, erklärte der engagierte HSG-Übungsleiter.

Röscher und Hesse im Kader

Zudem hat sich die personelle Lage im Lager der Altmärker leicht entspannt. Mitmischen werden morgen wieder Tim Röscher und Martin Hesse. Unsicher ist aber der Einsatz von Philipp Gürtler. Er weilt berufsbedingt in China und fehlte bereits gegen Stendal.

HSV Haldensleben - SV Oebisfelde II

Beim ambitionierten Tabellenzweiten stehen die Oebisfelder am Freitag vor einer ganz schweren Aufgabe. Das Hinspiel hatte der SVO knapp mit 30:31 verloren. Ärgerlich. Denn für die Sieben von Trainer Toni Seiler war mehr drin. Dass es nicht mehr wurde, lag unter anderem am Katastrophen-Start des SVO. 1:9 lagen die Hallenherren nach 15 Minuten zurück.

Solch einen Start wollen die Oebisfelder heute natürlich vermeiden. „Wir müssen in der Abwehr konzentriert arbeiten. Natürlich aber auch im Spiel nach vorn“, erklärte Trainer Seiler. Doch das kann schwer werden, da der SVO personell arg angeschlagen nach Haldensleben reist. Nicht mitwirken werden sehr wahrscheinlich Hans Meinke, Lucas Milde, Niklas Müller und Thomas Spychalski.