Oebisfelde l Wie erwartet nichts zu bestellen hatten am Sonntag die C-Mädchen des HSV Haldensleben, Tabellenvorletzte in der Nordliga, beim souveränen Spitzenreiter SV Oebisfelde. Nach der 15:41-Schlappe im Hinspiel, kam die Sieben aus der Bördekreisstadt diesmal mit 10:44 (3:22) unter die Räder. Die Oebisfelderinnen um Trainer Frank Schulz stockten damit ihr Punktekonto auf 20:0 auf.

SVO startet furios

Knapp drei Minuten waren nach Anpfiff des Schiri-Gespannes Laura und Christian Tegge vom Diesdorfer SV vergangen, als HSV-Trainerin Henrike Krause bereits die Auszeit nahm. Grund: Der SVO lag nach Toren Lana Kalupke (2), Fenja Müller, Katharina Noack und Spielmacherin Chiara Göhler schon mit 5:0 vorn.

Nach der kurzen Pause wurde das Spiel der Gäste aber nicht besser. Sie agierten sehr behäbig, versuchten ihre Angriffe lange auszuspielen. Doch dieses Rezept passte nicht. Die SVO-Abwehr einschließlich Torhüterinnen Pia Krüger und Leonie Drese stand sicher. So wurden die oft harmlosen HSV-Angriffe in schnelle Gegenstöße umgewandelt. Resultat: Nicht erst zur Halbzeit, die Schulz-Schützlinge lagen mit 22:3 vorn, war die einseitige Begegnung gelaufen.

Statistik

SV Oebisfelde: Krüger, Drese - Göhler (3), Wagner (1), Schwerdtfeger (7), Verter (1), Müller (7), Schulz (2/1), Borrosch (3), Noack (7/1), Fabian, Kalupke (13).

Siebenmeter: 3/2;

Zeitstrafen: 0.