Oebisfelde l Am Ende sprang für den Neuling ein respektabler siebenter Rang heraus.

„Ich ziehe ein sehr positives Fazit über den Verlauf und das Ergebnis der Saison. Wir hatten uns als Mannschaft kein klares Ziel gesetzt. Ich persönlich war mir aber schon bewusst, dass wir als Aufsteiger schon das ein oder andere Mal noch Lehrgeld zahlen werden“, erklärte SVO-Trainer Toni Seiler.

Leistung zufriedenstellend

Die Allerstädter sind mit drei Punkten aus den ersten beiden Spielen gut in die Saison gestartet. „Danach mussten wir gegen drei Staffelfavoriten (Haldensleben, Glinde, Seehausen) antreten. In diesen Spielen sollte sich zeigen, dass uns in bestimmten Situationen noch die Erfahrung fehlt. Ich selbst schließe mich da nicht aus“, sagte Toni Seiler weiter und ergänzte: „Was diese Begegnungen insgesamt aber gezeigt haben, war, dass wir auch gegen Spitzenmannschaften sehr gut mithalten können. Egal ob auswärts oder in eigener Halle. Leider haben wir es in diesen drei Partien aber nicht geschafft, Zählbares zu verbuchen.“

Den Oebisfeldern fehlte die Konstanz, über 60 Minuten konzentriert aufzuspielen. Dazu der SVO-Übungssleiter: „In der Nordliga fiel das noch nicht ins Gewicht. Aber uns haben auch einige Disziplinlosigkeiten zurückgeworfen. Diese haben dafür gesorgt, dass wir schon mehr im Fokus standen als einige andere Teams. Auch das mussten wir lernen. Letztlich standen so lediglich neun Punkte auf der Habenseite nach der Hinserie. Wir hatten uns mehr ausgerechnet.“

Doch die SVO-Formation wusste sich zu steigern. Sie startete mit 4:2 Punkten in die Rückrunde. Bemerkenswert war dabei das 31:31 in Halddensleben. „Dieser Punkt war nicht unbedingt zu erwarten“, so Toni Seiler.

Anschließend musste der SVO aber wieder passen - im Heimspiel gegen den damaligen Tabellenführer Glinde (29:31). „Es haben wieder Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben, dass wir nichts Zählbares einfahren konnten“, bedauerte der Trainer

Sieg gegen Seehausen als Highlight

Doch im folgenden Spiel bei der SG Seehausen schwangen sich die Oebisfelder zu ihrer „besten Saisonleistung“, wie es Trainer Seiler formulierte, auf. Der SVO siegte mit 31:29.

Doch die Leistungen der jungen Mannschaft blieben trotz Verbesserung weiter zu unkonstant.

„Die Achterbahnfahrt ging weiter. Trotzdem haben wir schon relativ frühzeitig mit dem Sieg gegen Stendal (30:25) den Klassenerhalt geschafft. Rechnerisch war es zwar noch möglich gewesen abzusteigen, allerdings war ich mir sicher, dass wir nicht mehr in Gefahr geraten werden, weil wir es in der Rückrunde geschafft haben, doch etwas konstanter zu agieren“, fasste Toni Seiler zusammen.

Zwei Siege zum Saisonabschluss

Zum Abschluss landeten die Allerstädter noch zwei Siege (Klein Oschersleben, Staßfurt) und konnten daher ein durchaus positives Saisonfazit ziehen. „Wir haben als Aufsteiger eine respektable Serie gespielt. Die Mannschaft ist mit vielen jungen Spielern gespickt, die alle noch Entwicklungspotential besitzen. Mit zunehmender Konstanz in den Spielen, wird es künftig möglich sein, sich in der Verbandsliga zu etablieren“, betonte Toni Seiler.

Beim mögliche Etablieren wird dann aber nicht mehr Toni Seiler Regie führen. Der Trainer hört ebenso wie sein Stellvertreter Markus Müller nach drei Jahren auf. Nachfolger sind aktuell noch nicht in Sicht.