Oebisfelde l Denn im Kellerduell gegen Aufsteiger Landsberger HV landeten die Allerstädterinnen vor heimischer, begeisterter Kulisse einen überzeugenden 34:23 (21:12)-Erfolg.

Abstand zu den Abstiegsrängen ausgebaut

Einen „mächtigen“ Sprung in der Tabelle bedeutete der dritte Saisonerfolg zwar nicht, die Oebisfelderinnen stehen mit nun 6:8 Zählern weiterhin auf Position neun, doch den Abstand zu den möglichen Abstiegsrängen hat sich wie erwähnt vergrößert. Auf diesen stehen Askania Bernburg (2:10) sowie der HC Salzland (0:14).

Seiler hilft als Trainer aus

Aufgrund eines weiterhin fehlenden Cheftrainers wurden die motivierten SVO-Damen diesmal von Toni Seiler, Co-Übungsleiter der Mitteldeutschen Oberliga-Männer, interimistisch betreut. Der „ausgeliehene“ Trainer zeigte sich über die Vorstellung seiner Kurzzeit-Schützlinge natürlich hochzufrieden. „Was die Mädels abgelieferten haben, war große Klasse. Es lief praktisch über 60 Minuten rund, so dass ein Eingreifen überflüssig war. Ein Kompliment an die Mannschaft“, lobte Toni Seiler nach der Schluss-Sirene.

Den Grundstein für den Sieg legte der SVO um die wieder einsatzfähige Torhüterin Julia Hübe, dafür ist nun ihre Kollegin Nathalie Gerlach (Bänderriss) verletzt, frühzeitig. Nach neun Minuten lag der SVO mit 5:1 vorn. Franziska Dietz, Beatrice Franke, Alina Müller (2) und Sina Beneke hatten getroffen. Die Gäste nahmen die Auszeit und verkürzten anschließend auf 2:5. Doch die Gastgeberinnen schlugen konzentriert zurück. Hanna Langbartels, Alina Müller (2), die später leider verletzt ausscheiden musste, Elisa Wagner und Sina Beneke schraubten das Resultat auf 10:2 (12.). Den Gästen war damit der Zahn bereits gezogen. Die SVO-Truppe ließ indes nicht nach, drehte weiter fleißig an der Torschraube.

SVO macht früh alles klar

So lagen die Ex-Vizemeisterinnen der Sachsen-Anhalt-Liga nach 25 gespielten Minuten erstmals mit zehn Toren vorn. Kreisläuferin Beatrice Franke hatte zum 19:9 eingenetzt. Zur Pause betrug der Vorsprung dann neun Tore (21:12).

Im zweiten Durchgang ließ es der SVO dann etwas ruhiger angehen. Der Vorsprung wurde aber konstant gehalten und betrug zum Ende dank des letzten Oebisfelder Tores durch Beatrice Franke zum 34:23 sogar elf Treffer. Danach war der verdiente Jubel angesagt.

Statistik

SV Oebisfelde: Hübe, Breiteneder - Stöter, Langbartels (2), Brosig, Dietz (3), P. Gerlach (7/3), Müller (6), Linhardt, Schröder (2), Franke (6), Wagner (5), Beneke (3).

Siebenmeter: 3/3;

Zeitstrafen: 6.