Oebisfelde l Denn auch die B-Mädchen des Vereins konnten aufgrund eines 24:12 (12:4)-Heimsieges  gegen den SV Wacker 09 Wessteregeln vorzeitig die Landesmeisterschaft feiern.

Bei den Handballern des SV Oebisfelde sind momentan Siegesfeiern angesagt. Zumindest bei der weiblichen Nachwuchsabteilung. Zum Auftakt feierten die C-Mädchen des SVO vor knapp zwei Wochen vorzeitig ihre Landesmeisterschaft. Am Sonntag zogen nun die B-Mädchen um das Trainergespann Thomas Meinel und Alex Keller nach.

SVO-Mädchen bestätigen Favoritenrolle

Die Oebisfelderinnen gingen als klare Favoritinnen in ihre vorletzte Titelpartie gegen die wackeren jungen Damen aus Westeregeln, die als Rangvorletzte an die Aller gereist waren. Ihrer Rolle wurden die Gastgeberinnen auch gerecht. Vor allem in der Defensive. Die SVO-Sieben handelte in etwa nach dem alten Fußballmotto, dass hinten die Null stehen sollte und vorne auf Unterstützung aus dem Himmel gehofft wird.

Natürlich ist das Motto beim Handball nicht komplett umzusetzen, insbesondere mit Blick auf die Null, aber die SVO-Sieben hatte in der Defensive schon Beton angerührt. Auch Torhüterin Florentine Grosche rührte fleißig mit. Folge: Westeregeln hatte es vor allem im ersten Abschnitt äußerst schwer, zum erfolgreichen Abschluss zu kommen. Zumal nach sechs Minuten, der SVO lag mit 4:0 vorn, schon klar war, wer der unangefochtene Chef auf der Platte ist. Stella Schwerdtfeger, Chiara Göhler, Kreisläuferin Marie Lindner und Fenja Müller (Siebenmeter) hatten den Vorsprung herausgeworfen.

Führung zur Pause

Aber die Gäste kämpften, verkürzten bis zur neunten Minute auf 3:5, um dann allerdings das Torewerfen so gut wie einzustellen. Denn erst in der 18. Minute war Wacker wieder erfolgreich (4:10). Dann ging bis zum Pausenpfiff nichts mehr. Aber auch der SVO tat sich im Aufbau und beim Abschluss etwas schwer. Was durchaus verständlich war. Denn bei allem Respekt gegenüber dem Kontrahenten, reichte dem SVO in diesem Spiel eine durchschnittliche Leistung, um den Titel sicher unter Dach und Fach zu bringen.

„In der Tat war es so, dass wir nicht alles zeigen mussten. Ich wechselte daher auch viel durch, so dass alle Mädchen zu längeren Einsatzzeiten kamen“, erklärte SVO-Trainer Thomas Meinel nach Abpfiff.

Westeregeln konnte daher im zweiten Abschnitt in der Offensive leicht zulegen. An der Dominanz des Landesmeisters, der ungestört seine Kreise zog, konnte Wacker jedoch zu keinem Zeitpunkt rütteln. Den Schlusspunkt aus Sicht des SVO setzte dann drei Minuten vor der Schluss-Sirene (47.) Annalena Keller mit dem 24:10.

Quali für die Mitteldeutsche Meisterschaft

Weiter geht es für den SVO am 8. März mit der Vorrunde zur Meisterschaft von Mitteldeutschland. In heimischer Halle geht es gegen den Titelträger aus Thüringen und dem Vize-Meister aus Sachsen. Die Endrunde ist dann am 15. März in Sachsen vorgesehen.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Grosche - Göhler (5), Jablonski, Keller (1), Schiemann (1), Müller (4/3), Noack, Kalupke (3), Lindner (2), Schwerdtfeger (4).

Siebenmeter: 3/3;

Zeitstrafen: 1.