Oebisfelde l „Wir müssen nicht diskutieren - sollten wir am Sonnabend gegen Zwickau nicht gewinnen, können wir das Kapitel Mitteldeutsche Oberliga (MDO) wohl ad acta legen“, sagt Thomas Meinel, Trainer der MDO-Männer des SV Oebisfelde, mit Blick auf die morgen anstehende Nachholpartie gegen den Mit-Aufsteiger aus Sachsen. Der Anwurf in der Hans-Pickert-Halle soll wie gewohnt um 18.30 Uhr erfolgen.

Die Grubenlampe-Sieben besitzt als Tabellenletzter eigentlich nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Bei noch fünf ausstehenden Spielen beträgt der Rückstand der Gäste (8:34 Zähler) zum rettenden Ufer bereits neun Punkte.

SVO dicht am rettenden Ufer

Das rettende Ufer ist Rang elf. Dort steht mit 17:25 Punkten der HSV Apolda. Danach folgt der SVO mit 14:28 Zählern. Vorletzter ist mit 8:34 Punkten der HC Einheit Plauen, der damit wie Zwickau aus dem Rennen sein dürfte.

Ein Sieg der Oebisfelder ist morgen zwingend nötig, da auch Apolda in eigener Halle gegen den Rangzweiten SV Plauen-Oberlosa sowie der USV Halle bei der HSG Freiberg, die Saalestädter liegen mit 17:25 Zählern ebenfalls noch in Reichweite der Allerstädter liegt, ebenso nachholen.

Meinel mit Vorausblick auf das Spiel

„Ich gehe nicht davon aus, dass die Zwickauer die Partie herschenken werden. Wir werden auf einen motivierten Kontrahenten treffen, der die kleine Chance auf den Klassenerhalt nutzen möchte“, schätzt Trainer Meinel ein.

Fehlen werden bei den Oebisfeldern die verletzten Steve Sauer und Janis Koch. Dafür steht nach seinem Zehenbruch Spielmacher Alexander Vogel wieder im Kader. Eventuell rückt aus der dritten Mannschaft noch ein Akteur, David Eckert oder Nico Bischoff, nach, informiert Thomas Meinel.