Oebisfelde l Der 19. Spieltag steht auf dem Programm. Allerdings müssen die SVO-Männer von Trainer Christian Herrmann auswärts ran - bei den Universitätshandballern aus Halle an der Saale. Anwurf in der Spielstätte im Bildungszentrum in Halle-Neustadt ist um 19 Uhr. Die Unparteiischen sind die Sportfreunde Thomas Bretschneider und Falco Haase.

Für die Oebisfelder, die vor dem HBV Jena mit 10:26 Punkten auf der vorletzten Position stehen, ist angesichts von noch acht ausstehenden Begegnungen und sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang im Prinzip jede Partie ein Endspiel. Es müssen Punkte her, um dem drohenden Abstieg zu entrinnen.

Hoffnung auf die Vergangenheit

Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison waren die Allerstädter sportlich abgestiegen. Der Gang in die Sachsen-Anhalt-Liga konnte vom SVO als Tabellenzwölfter nur vermieden werden, weil diverse Mannschaften, darunter die TSG Calbe als Landesmeister, auf ihr Startrecht in der Mitteldeutschen verzichteten. Auch der HC Einheit Plauen hatte als Vorletzter diesbezüglich Glück.

Punkte sind indes in der Stadt an der Saale durchaus möglich. Denn in der Vergangenheit, die bis zur glorreichen Zeit in der Regionalliga Nord reicht, sah die SVO-Sieben in Halle oft gut aus. So auch in der vergangenen Spielserie, als ein 23:22-Erfolg verbucht werden konnte.

Reißt die Negativserie?

Allerdings lief es beim SVO vor der Ferienpause nicht mehr rund. Drei Niederlagen in Folge, darunter die Heimniederlagen gegen Plauen-Oberlosa (25:33) und gegen Bad Blankenburg (24:30), haben den Verein in noch ärgere Abstiegsbedrängnis gebracht. Vielleicht kann der Schalter beim USV umgelegt werden.