Salzwedel l Ein Blick auf die Tabelle gibt nun vielleicht keinen Grund zur Euphorie, dafür aber das letzte Spiel. Dieses wurde mit 27:25 in Clenze gewonnen, liegt aber bereits einige Zeit zurück. Zwei Wochenenden waren die Handballer des SVT Uelzen/Salzwedel in der Folge nicht aktiv, was womöglich nicht gerade gelegen kam. Dennoch geht der Rangvorletzte gewappnet in sein Heimspiel der Landesliga Lüneburg ab 19.15 Uhr in der BBS-Halle gegen den Rangsiebten TSV Wietzendorf.

Optimismus ist vorhanden

„Die Mannschaft hat zuletzt gesehen, dass es geht und sie sich nicht verstecken muss. Wir müssen an uns glauben, dann können wir die Dinger auch wuppen“, klingt Salzwedels Trainer Klaus Gobat sehr optimistisch. Diesen Optimismus brauchte er gar nicht erst auf seine Mannschaft übertragen, denn dieser war schon vorher da. „Im Training kann man den Elan und die Freude erkennen. Jeder weiß, worum es geht, und ist frohen Mutes. Es läuft sehr harmonisch ab“, so Gobat.

Natürlich hoffen die Hansestädter, dass sie nun eine kleine Serie starten können, denn noch immer liegen sie vier Zähler hinter der SG Luhdorf/Scharmbeck. „Wir können das noch immer aus eigener Kraft aufholen. Wichtig ist, dass wir nicht überdrehen“, hat der SVT-Coach nun doch erkannt, dass seine Mannschaft eher ruhig ihren Stiefel herunterspielen sollte.

Junge Akteure spielen sich in den Vordergrund

In Clenze klappte dies gut, und gerade jüngere Akteure wie Gustav Gercke, Karsten Jana oder auch Friedrich Düster spielten sich in den Vordergrund. „Sie sind mein Kapital und sollen es irgendwann richten. Es ist schön, dass sie mir das Vertrauen zurückgezahlt haben“, blickt Klaus Gobat zurück.

Natürlich wollen die Salzwedeler an den Auftritt vom Derby anknüpfen. Der Verbandsliga-Absteiger aus Wietzendorf ist sicherlich noch mal eine andere Kragenweite, doch schon im Hinspiel blieben die Westaltmärker lange auf Augenhöhe. Selbiges wurde etwas unglücklich mit 30:35 verloren.

Trainer würde in Salzwedel bleiben

Die spielfreie Zeit haben die SVT-Akteure übrigens nicht nur zum Training genutzt, sondern auch zu einer teambildenden Maßnahme. Geschlossen ging es kurz vor Ostern auf die Bowlingbahn. „Dort konnten wir in lockerer Atmosphäre zusammen sein und miteinander reden, was auch mal ganz gut tat“, blickt Klaus Gobat zurück. Der Trainer bestätigte, dass er auch im Falle des Abstiegs in die Regionsoberliga in Salzwedel bleiben würde.

„Das Leben geht auch in diesem Fall weiter“, so Gobat. Allerdings wird der SVT Uelzen/Salzwedel alles daran setzen, um in der Landesliga zu bleiben und dafür das Heimspiel gegen den TSV Wietzendorf – Ronny Schlawin wird wegen einer Leistenverletzung ausfallen, Hendrik Eichblatt könnte dafür nach seinem Nasenbeinbruch in den Kader zurückkehren – zu gewinnen.