Apolda/Oebisfelde l Beim HSV Apolda musste sich die SVO-Sieben von Trainer Christian Herrmann mit 23:29 (10:12) geschlagen geben.

Für die Westaltmärker kam es dabei zu einem Deja-vu. Als Deja-vu bezeichnet man laut Wikipdedia eine Erinnerungstäuschung, bei der eine Person glaubt, ein gegenwärtiges Ereignis früher schon einmal erlebt zu haben. Dabei hat die betroffene Person das sichere Gefühl, eine neue Situation bereits in der Vergangenheit in gleicher Weise schon einmal durchlebt zu haben.

Das Deja-vu bezieht sich mit Blick auf den SVO allerdings nicht auf eine Person, sondern auf die Mannschaft. Nicht jedoch beim HSV. Konkret: Torhüter Igor Toskoski.

SVO scheitert am Torwart

Zur Erinnerung: In der vergangenen Saison hatten die Oebisfelder ihr Heimspiel gegen Apolda mit 17:22 verloren. Ausschlaggebend für den Erfolg der Thüringer war die herausragende Leistung ihres Torhüters. Er kaufte den Allerstädtern klarste Möglichkeiten reihenweise ab. Und das wiederholte der Schlussmann der HSV-Truppe am Sonnabend.

Dazu SVO-Übungsleiter Herrmann: „Apolda ist keine Übermannschaft. Bei vernünftiger Verwertung der Möglichkeiten hätten wir wohl etwas reißen können. Doch der HSV-Schlussmann war erneut eine Klasse für sich. Seine Leistung war meiner Meinung nach letztendlich ausschlaggebend.“

Nach einer noch guten ersten Hälfte, verloren die Oebisfelder nach dem 14:16 von Spielmacher Alexander Vogel in der 39. Minute den Anschluss. Apolda konnte den Vorsprung ausbauen. Als HSV-Mann Patrick Pristas in Minute 52 zum 23:17 eingenetzt hatte, war die Partie durch. „Von uns kam dann auch nicht mehr viel Gegenwehr“, so Christian Herrmann. Treibende Kräfte beim SVO seien Alexander Vogel und Moritz Drebenstedt gewesen. Auch Karl Breiteneder und Alex Keller von der SVO-Reserve hätten überzeugen können.

Statistik

SV Oebisfelde: Drese, Weis - Koitek (1/1), Keller (2/2), Drebenstedt (6), Meinel (3), Vogel (7), Hiedler, K. Breiteneder, D. Schliephake (1), E. Breiteneder (3).

Siebenmeter: 5/3;

Zeitstrafen: 3.