Klötze l Gegen einen ambitioniert auftretenden FSV Magdeburg hieß es am Ende unnötig 24:25 (13:13) aus Sicht der Altmärker.

Und die waren nach Spielschluss auch mächtig bedient. Zum einen haderten sie mit der eigenen Chancenverwertung in den entscheidenden Phasen und zum anderen waren sie auch mit der Leistung der Unparteiischen nicht immer einverstanden.

Offener Schlagabtausch in erster Halbzeit

„Schuld sind wir aber selbser. Wenn man in so einem engen Spiel vorne so viel liegen lässt, kann auch nicht gewinnen“, so VfB-Spielertrainer Stephan Philipp nach dem Match.

Das verlief von Beginn an sehr spannend und ausgeglichen. Beide Teams packten in der Abwehr - die Gäste probierten es mit einer etwas offensiveren Variante - ordentlich zu, so dass es zu vielen Straf- und Freiwürfen kam. Schon zu diesem Zeitpunkt profitierten davon aber zumeist die Gäste.

Remis zur Pause

Die setzten sich dann auch zwischenzeitlich auf 9:6 (17.) ab. Doch zweimal Philipp und einmal Buchinsky sorgten sogar in Unterzahl für das 9:9. Auch Schulenburg war in Hälfte eins eine wichtige Stütze, traf vom Siebenmeterpunkt und auch aus dem Feld. Kurz vor der Pause führte der FSV erneut mit 13:11, doch die Klötzer glichen durch Schulenburg und Gädke zum 13:13 Pausenstand aus.

Gäste sind nervenstärker

Und richtig spannend sollte es auch weitergehen - zumindest bis zum 19:20 (48.) aus Sicht der Klötzer. Vom Punkt vergab Schulenburg danach die Möglichkeit, erneut den Ausgleich zu schaffen. Stattdessen zogen die Gäste auf 22:19 (51.) davon und profitierten in dieser Phase von einem weiteren vergebenen Siebenmeter - diesmal von Tobies - und von einigen Alumiumtreffern der Hallenherren.

Die erholten sich von diesem Rückstand auch nicht mehr wirklich, zumal nun auch die Schiris nach VfB-Ansicht zu einseitig und zu Gunsten der Gäste agierten. Zwar keimte beim 23:24 (59.) durch Schulenburg noch einmal Hoffnung im Klötzer Lager auf, doch im Gegenzug machten die Landeshauptstädter mit dem 25:23 30 Sekunden vor dem Ende alles klar. Der Treffer von Schulenburg zum 24:25-Endstand drei Sekunden vor der Schlusssirene kam dann natürlich viel zu spät und sollte nur noch Ergebniskosmetik bedeuten.

Statistik

VfB 07 Klötze: Wittenberg, Milbrodt - Tobies (1 Tor), Gädke (1), Gehler (1), Philipp (4), Reuschel (4), Sommer (4), Benecke (1), Buchinsky (1), Schulenburg (7).

Siebenmeter: 3/6.

Zeitstrafen: 5