Berlin/Binde l Liebäugelten die Altmärker im Vorfeld der ersten und zweiten Spielrunde vielleicht mit einem Punktgewinn in der Bundeshauptstadt, wurde dieser Plan am Ende sogar übererfüllt. „Es lief einfach wie ein Länderspiel“, so SVB-Teamleiter Alf Schernikau nach dem Sieg gegen die SG NKC/Iduna II am Sonntag.

Allerdings passt diese Floskel hinsichtlich ihrer Herkunft und der derzeitigen Form der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht mehr so ganz, aber was damit gemeint ist, sollte klar sein.

Nachdem am Sonnabend bei der SG Spandau - wie im Vorfeld auch vermutet - nichts, aber auch gar nichts, zu holen war, setzten die Binder einen Tag später zum ganz großen Wurf an. „Naja, da NKC/Iduna II bereits am Sonnabend einen Zähler abgegeben hatte, hatten wir uns schon etwas ausgerechnet. Dass es natürlich der Sieg sein würde, ist umso schöner“, so Schernikau weiter.

Albrecht geht mit gutem Beispiel voran

Der zögerte auch mit der Teamaufstellung bis zur letzten Minute, wartete die Signale seiner Teammitglieder nach dem Einkegeln ab. „Lass mich bitte gleich ran, ich bin gut drauf“, ließ Richard Albrecht verlauten. Gesagt, getan!

Albrecht ging ungewohnter Weise im Startblock an den Start und hatte den richtigen Riecher, was seine eigene Leistung anbetraf. MIt starken 909 Holz setzte er seine Gegner gehörig unter Druck. Übrigens sollte diese Leistung am Ende für starke 11 Punkte gut sein.

„Danach haben wir weiter gut gekegelt und den Gastgeber unter Druck gesetzt. Den Punkt hatten wir eigentlich schon nach dem Mittelblock sicher, da wir alle Vier über den Leistungen der Berliner lagen“, informiert Schernikau.

Spannung bis zum Ende

Zum Ende wurde es zwar noch einmal leicht spannend, weil Krüger (912) und Sturm (902) noch einmal ordentlich dagegenhielten, aber Dombrowski und Carlo Thiede sicherten den Sieg ab und brachten 22 Holz Vorsprung ins Ziel. Das 3:0 war perfekt.

„Das ist natürlch ein toller Saisonstart und eine gute Grundlage für den Klassenerhalt. Wenn man bedenkt, dass wir ja aufgrund der Veränderungen in der Staffel nicht mehr so viele Spiele haben, war das schon fast die halbe Miete“, so der Teamleiter.

Nun wartet wieder eine vierwöchige Saisonpause auf die Binder, die dann am Wochenende des 12./13. Oktober 2019 zunächst den BBC Neuruppin und den SV 90 Fehrbellin II in Arendsee zu Gast haben. „Das mit der langen Pause ist nicht optimal, aber das bringt die Veränderung mit den kleineren Staffeln so mit sich“, so Schernikau.