Gardelegen l Bei der sechsten Auflage des deutschlandweiten Volleyball-Schulturniers nahm auch das Team der Sekundarschule Karl Marx Gardelegen in den Jahrgängen 2006 und jünger teil. Die Qualifikation für dieses Turnier erfolgte über den Landesentscheid des Schuljahres 2018/2019. 

Dankeschön an die Sponsoren

Im Gegensatz zu den Bundesfinalspielen in den oberen Spielklassen, müssen die Teams in der Wettkampfklasse IV sämtliche Kosten selbst tragen. Dank der fleißigen Sponsoren (Hotz Automobile, Sparkasse Altmark West, Autoservice Schulz, Heizungsbau Arndt) konnte die Karl-Marx-Schule aus Gardelegen die 1000 Euro aufbringen und am Turnier teilnehmen. Dafür möchte sich die gesamte Schule nochmals herzlich bedanken.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Deutschen Schulmeisterschaft 2017 mit dem zwölften Platz nahm man sich vor, diesmal eine ähnliche gute Platzierung zu erreichen.

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Gruppenphase mit starken Kontrahenten

Dass dieses Turnier nicht einfach für die Karl Marx Schüler zu spielen sein wird, zeigte sich allerdings schon bei der Auslosung. Die Jungen mussten sich mit den Schulen des Sportgymnasiums Schwerin (MV), späterer Drittplatzierter, dem Ruperti-Gymnasium Mühldorf (BY), späterer Sieger der Deutschen Schulmeisterschaft, und dem Gymnasium Rissen (HH) auseinandersetzen.

Trotz aufopferungsvollen Kampfes, teilweise bedingt auch durch körperliche Unterlegenheit, konnte keines der Spiele gewonnen werden, und man beendete die Vorrunde mit Platz vier. Damit qualifizierten sich die Schüler für die Platzierungsspiele 13 bis 16.

Erfolg in den Platzierungsspielen

Und in diesen Gruppenspielen zeigten die Landessieger ihr ganzes Können. Das Spiel gegen die Schule an der Ronzelenstraße (HB) konnte mit 25:9 und 25:11 gewonnen werden.

Nun hatte man eine gute Grundlage, eine ähnliche Platzierung wie 2017 zu erreichen. Etwas dagegen hatte das saarländische Gymnasium Wendalinum St. Wendel (SL). Zwar spielten die jungen Volleyballer aus Sachsen-Anhalt befreiter auf und gewannen den ersten Satz mit 25:13, mussten aber die Spielstärke der Saarländer anerkennen und verloren den zweiten Satz mit 22:25. Jetzt ging es in den Tiebreak. Mit unbedingtem Siegeswillen und konzentrierter Spielweise gelang es, das Gymnasium Wendalinum St. Wendel mit 15:5 zu besiegen und den 13. Platz zu erringen.

Damit hatten die Karl Marx Schüler ihre Zielstellung erfüllt und reisten zufrieden in die altmärkische Heimat zurück.