Wischer l Die Hasselaner Triathlonfreunde hatten wieder alles bestens vorbereitet, so dass die Athleten - wie gewohnt - einen tollen Rahmen vorfanden. Allerdings fanden 2019 weitaus weniger Teilnehmer/innen den Weg ins schöne Waldbad nach Wischer. Doch das tat dem hervorragenden und wie immer sehr gut organisierten Wettkampf keinen Abbruch.

Wertungslauf für den altmark3cup

Der Jedermann-Triathlon war Wertungswettkampf für den altmark3cup. Der erste von drei Wettkämpfen fand bereits im Juni in Arendsee statt. Gewertet werden dabei alle Sportler/innen ohne DTU-Startpass.

Und immerhin machten sich 72 Jederfrauen- und männer auf die Strecke. Hinzu kamen weitere 22 Staffeln (fünf mehr als noch im vergangenen Jahr). Diesmal musste Vorjahressieger Frank Trommer (Magdeburg), der diesmal sogar unter einer Stunde blieb, Alexander Burghardt (Trimagos) den Vortritt lassen. Der sah bereits nach 58:51,10 Minuten das Ziel. Dritter wurde Pablo Alonso vom Gastgeber.

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Bei den Frauen hatte Super-Schwimmerin Jana Messerschmdit (Magdeburg) die Nase vorn. Sie benötigte insgesamt nur 1:06:59,2 Stunden und für die Schwimmstrecke gar nur 13:28 Minuten stieg damit als Gesamtführende aus dem See.

Auf der Olympischen Distanz gab es einen umjubelten Heimsieg für Erik Müller (Hasselaner TC). Müller ging noch mit einem kleinen Rückstand auf den späteren Zweitplatzierten, Jörg Röver (Riemer MTC), auf die Laufstrecke, „kassierte“ ihn aber frühzeitig und kam mit über drei Minuten Vorsprung ins Ziel. Dritter wurde der Magdeburger Sören Weniger.

Bei den Frauen führte kein Weg an Marie Elisabeth Alert (USC Magdeburg) vorbei. In nur 2:21:33,8 Stunden überquerte sie den Zielstrich und gewann mit großem Vorsprung vor Marisa Pfeifer und Doreen Baecke (beide Riemer MTC).

Hendrik Weber im Kindertriathlon vorne

Den Kindertriathlon entschied dagegen Hendrik Weber (SV Halle) klar für sich. Tim Emanuel holte einen tollen zweiten Platz für die Triathlonfüchse Osterburg. Bei den Mädchen gewann Malin Gladis (Tangermünder LV) und wurde sogar Gesamtfünfte.

Bei der Jedermannstaffel gab es einen Favoritensieg. Das Team „VollraUSCh“ aus Magdeburg benötigte nur 57:14 Minuten, war damit absolut konkurrenzlos und sogar noch über eine Minute vor dem Einzelsieger Burghardt im Ziel.