Schönebeck l Sollte sich am Ende der Woche wirklich bewahrheiten, dass die aktuelle Spielzeit abgebrochen wird, werden weder Jubelstürme noch Tränen bei Spielern, Trainer und Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten Union Schönebeck hör- beziehungsweise sehbar sein. Derzeitig auf Rang elf liegend geht es für die Elbestädter weder um den Auf- noch um den Abstieg. Dennoch benötigen die Verantwortlichen eine gewisse Planungssicherheit, um auch in der kommenden Spielzeit eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zubekommen.

Erste positive Signale

Für Michael Steffen bedeutet das: eine Menge Arbeit, die im Hintergrund abläuft. Der sportliche Leiter der Unioner ist dabei, mit Spielern Kontakt aufzunehmen, um somit potenzielle Neuzugänge im Stadion an der Barbarastraße zeitnah vorstellen zu können. „Wir befinden uns natürlich in der Kaderplanung und werden zu einem gegebenen Zeitpunkt die ersten neuen Spieler präsentieren. Noch ist nichts zu 100 Prozent sicher“, so Steffen.

Doch nicht nur mit Neuzugängen beschäftigt sich der sportliche Leiter in diesen Tagen intensiv. Wichtig ist auch, wer den Verein verlassen wird. Auch da laufen die Gespräche, doch Steffen kann bereits eine positive Bilanz ziehen: „80 Prozent der jetzigen Spieler haben für die kommende Saison, wann auch immer diese beginnen wird, bereits zugesagt.“

Gehandelt wurde währenddessen Coach Thomas Sauer beim Landesklasse-Team Oscherslebener SC. Der Übungsleiter sagte jedoch ab und wird somit weiter die Geschicke an der Elbe leiten. Denn auch die Unioner absolvieren bereits seit einiger Zeit wieder Trainingseinheiten. Dabei werden strikt die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten. Wenn am Freitag die endgültige Entscheidung durch den Fußballverband Sachsen-Anhalt fällt, kann auch Steffen mit absoluter Sicherheit weiterarbeiten.