Schönebeck/Calbe l Zwei Zähler haben sich am anstehenden Sachsen-Anhalt-Liga-Wochenende die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck und der TSG Calbe fest vorgenommen. Die Calbenserinnen erwarten dabei den Post SV Magdeburg, die Schönebeckerinnen haben Schlusslicht HC Salzland zu Gast.

SG Lok Schönebeck - HC Salzland. Die Favoritenrolle liegt im Duell der beiden Teams aus dem Salzlandkreis ganz klar bei der SG Lok. Das Team von Trainer Dirk Schedlo spielt bisher eine äußerst erfolgreiche Saison und liegt als Rangdritter nur einen Zähler hinter der Spitze. Und dieser Rang soll im letzten Spiel dieses Jahres um jeden Preis verteidigt werden. Auf dem Weg dahin können sich die Elbestädterinnen eigentlich nur selbst schlagen. Denn Gegener HC Salzland geht regelrecht am Stock. Null Punkte, zehn Niederlagen, neun davon mit 30 und mehr Gegentoren. Unterschätzen sollten die Gastgeberinnen das Schlusslicht jedoch nicht, denn zuletzt hielt der HCS gegen Spitzenreiter TuS Magdeburg-Neustadt recht ordentlich dagegen.

TSG Calbe - Post SV Magdeburg. Im letzten Spiel der Hinrunde empfangen die Sachsen-Anhalt-Liga-Handballerinnen der TSG Calbe (5.) heute um 14.30 Uhr den Post SV Magdeburg (7.). Kein leichtes Spiel für die Gastgeberinnen, die auch diesmal nur dezimiert auflaufen können. „Post hat eine gute Mannschaft“, schätzt TSG-Trainer Ronald Kampe im Vorfeld ein, „und wenn sie ihr Potenzial abrufen können, sind sie auch stark.“ Zuletzt setzten die Magdeburgerinnen mit einem 23:23-Unentschieden beim Zweiten Niederndodeleben ein kleines Ausrufezeichen und werden gewiss mit Ambitionen an die Saale kommen, ihr Punktkonto auszugleichen.

Eben das möchte die TSG für sich verhindern, die derzeit bei 11:9 in der Tabelle steht. „Wir würden schon sehr gern mit einem positiven Verhältnis in die Weihnachtspause geht“, stellte Kampe klar und ließ keinen Zweifel daran, dass auch die verbleibenden Spielerinnen alles für einen Sieg tun werden. „Wir müssen das für uns positiv gestalten“, fordert er erneut, dass das Team auf sich und seine Stärken vertraut. „Wenn wir dann unsere kleinen Fehler abstellen und die Bälle nicht leichtfertig wegwerfen, wird das auch was“, ist er sich sicher, dass es mit der Vorweihnachtsfreude klappen wird.