Staßfurt l Heute spielt der Handball eine noch größere Rolle als sonst in Staßfurt. An der bundesweiten Aktion „Tag des Handballs“ beteiligt sich auch der HV Rot-Weiss Staßfurt. Die Kinder sollen für diesen Sport begeistert und mit einem entsprechenden Rahmenprogramm für unvergessliche Momente gesorgt werden. Den Abschluss bildet dann um 17.30 Uhr das Sachsen-Anhalt-Liga-Spiel der ersten Mannschaft gegen die SG Kühnau. Dabei werden die Knirpse eventuell auch noch die Atmosphäre einer vollen Salzland-Sporthalle aufsaugen.

Fakt ist: Das Programm ist auch bei diesem Duell besonders. In der Halbzeitpause werden viele Preise wie Radios verlost. Die Zuschauer nehmen mit dem Erwerb einer Eintrittskarte automatisch teil. Doch wie immer wollen sie natürlich auch eine entsprechende Leistung ihrer Staßfurter zu sehen bekommen.

Doch mit der SG Kühnau gastiert natürlich ein ganz anderer Konkurrent in Staßfurt als der HSV Magdeburg, der vor zwei Wochen mit 37:20 nach Hause geschickt wurde. „Das wird jetzt viel schwerer“, weiß auch der Staßfurter Coach Sebastian Retting, der die freie Zeit zuletzt nicht nur für ein Trainingsspiel gegen den HC Aschersleben nutzte, das knapp gewonnen wurde, sondern auch miterlebte, wie Kühnau den bisherigen Spitzenreiter BSV 93 Magdeburg mit 30:27 besiegte. Nach dem holprigen Start hat die SG (8.) zuletzt drei Mal in Folge gewonnen. „Das wird ein enges Spiel“, weiß Retting und beschreibt die Stärken des kommenden Gegners: „Das ist ein Team mit einer guten Abwehr und vielen kleinen und beweglichen Spielern. Sie gehen oft in die Tiefe und spielen selten überhastet. Sie warten bis zur Chance und machen das echt gut.“

Doch bei all dem Lob für den Gegner kennt er natürlich auch die Stärken seiner eigenen Mannschaft. Diese muss wieder ohne die langzeitverletzten Robert Reiske und Marcus Peschke auskommen. Beim Mittelmann gab es nach der Operation aber zumindest Entwarnung und er wird früher als geplant zurückkehren. Dennoch werden beim HV Rot-Weiss aber wieder 14 Spieler auf der Bank Platz nehmen. „Das ist im Vergleich zum Vorjahr echt ein Luxus“, ist Retting froh. Nun müssen seine Spieler nur noch ihre Leistung abrufen. Der Coach fordert: „Wir müssen hochkonzentriert sein und mit einer guten Defensive und Torhütern den Spielfluss des Gegners unterbrechen und ihm unser Spiel aufdrücken.“