Staßfurt l Tischtennis ist manchmal ein Stück weit nur ein Zahlenspiel. Denn anhand einer Rangliste mit dem sogenannten TTR-Wert lässt sich die Stärke eines Teams gut bestimmen. Dass der TSV Griebo, was diesen Wert angeht, deutlich besser aufgestellt ist als der TTC „Glück Auf“ Staßfurt, ließ sich dann auch beim Vergleich an den Platten in der Bodestadt am Wochenende beobachten.

Das Duell endete mit einem klaren 11:4 der Gäste. Was aber die TTC-Spieler um Kapitän Sebastian Busche einzuschätzen wussten: „Die Niederlage war erwartbar. Wir können damit umgehen.“ Gleichermaßen betrachtete der Staßfurter das Ergebnis aber auch aus zwei Blickwinkeln. Positiv hielt er fest, dass „wir gegen Topteams mithalten können“. Denn der TTC „hätte durchaus drei, vier Punkte mehr machen können und dann wäre ein Remis möglich gewesen“. Negativ stößt ihm aber auf, dass es genau dafür eben nicht reicht.

In den Doppeln sorgten Glenn Büchtemann und Yannik Henke mit einem Fünf-Satz-Sieg für die 1:0-Führung, doch Busche unterlag mit Steffen-Tobias Beyer 2:3. Philipp Seltitz und Jonas Lyko blieben im dritten Doppel ohne Chance (1:3).

Nach einem Punktgewinn von Büchtemann hatten die Gäste den Sieg mit sieben Einzelerfolgen am Stück dann auch schnell eingetütet. „Durch die Fusion mit Cobbelsdorf ist Griebo von Position eins bis sechs sehr ausgeglichen besetzt. Deshalb war der Gegner einfach in jedem Paarkreuz etwas besser“, gab Busche an.

TTC Staßfurt: Büchtemann (1,5), Busche, Henke (1,5), Seltitz, Lyko, Beyer (1)