Arendsee (jhe) l Der Zweit-Bundesligist Magdeburger FFC hat am Mittwoch sein Trainingslager in Arendsee mit Fußball-Spielen gegen die Sachsen-Anhalt-Ligisten Rot-Weiß Arneburg und Eintracht Walsleben begonnen.

Klar war für beide Teams, dass gegen den höherklassigen Gegner nichts zu holen gibt. Während Arneburgs Trainerin Kirsten Matschkus nichts positives aus dem Testspiel mitnimmt und es auch nicht noch einmal machen würde, sah es Walslebens Coach Mario Meyer anders. "Ich nehme viel positives aus dem Spiel mit. Auch wenn die erste Halbzeit nicht gut war, waren wir im zweiten Abschnitt besser. Der Wille war da, dagegenzuhalten, die Räume eng zu machen und so Magdeburg vor Schwierigkeiten zu stellen. Des Weiteren sind Ulrike Falke und Phia Lichterfeld positiv herausgestochen. Sie haben Zweikampfstärke gezeigt und sind auf den Positionen in der Abwehr und im Mittelfeld eine Alternative. Anja Rihsmann hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt. Wir konnten unsere Defensivarbeit testen, auch wenn wir von vornherein unter Druck standen", erklärte der Coach, der bei seiner Mannschaft im Tor stand, da die Keeperin Claudia Becker arbeitsbedingt verhindert war.

In beiden Spielen waren die Magdeburgerinnen klar überlegen und führten bereits zur Halbzeit gegen Arneburg 13:0 und gegen Walsleben 11:0. Während sich die Eintracht im zweiten Abschnitt läuferisch und durch Umstellungen steigerte, mussten die Rot-Weißen nochmals 13 Gegentore schlucken.

Kleinecke hält Strafstoß

Positiv zu sehen bei den Arneburgerinnen war, dass Torhüterin Saskia Kleinecke dennoch ein Erfolgserlebnis hatte. Sie hielt einen Strafstoß.

Nach dem Spiel fuhr die Matschkus-Elf gemeinsam Essen und ließ die herbe Niederlage dabei vergessen.

Rot-Weiß Arneburg: Kleinecke - Schulz, Höpfner, Dümichen, Lukas, Zellmer, Stach, Voigtländer, Hauptmann, Kleinod, Rählert, Kurth (Lücke).

Eintracht Walsleben: Mario Meyer - Maxie Meyer, Glewwe-Licor, Rihsmann, Schumacher, Falke, Prycia, Heinrichs, Schornick, Lichterfeld, Behrendt (Mitschke).