Stendal (ume) l Der Fußball-Landesverband hat am Wochenende die Frauenfußball-Ligen festgelegt. Dabei gibt es zahlreiche Veränderungen besonders in den unteren Ligen. „Fakt ist, damit macht man den Frauenfußball kaputt“, äußerte sich Möringens Trainerin Kirsten Matschkus in einer erste Reaktion. Der Möringer SV kickt auch in der kommenden Spielzeit weiter in der Verbandsliga. Dort sind als Neulinge Union Sandersdorf und Grün-Weiß Süplingen eingegliedert. Ein echter Reisemarathon kommt auf die Spielgemeinschaft Walsleben/Rochau/Arneburg, die für die Landesliga gemeldet hat zu. Die dichteste Auswärtsfahrt geht zu den Ohrekicker Wolmirstedt. Der Rest der Gegnerschaft kommt weit aus dem Süden des Bundeslandes.

Das sorgt auch für viel Ärger. „Alles was uns bei der letzten Zusammenkunft versprochen wurde ist nicht eingetroffen. Das ist alles nicht nachvollziehbar. Wir fahren weiter wie in der Verbandsliga und wie im Herrenbereich“, äußerte SG-Trainer Rolf Michaelis seinen Unmut über die Entscheidung des Verbandes. Nicht anders geht es den SSV 80 Gardelegen. Die Westaltmärkerinnen spielen in der Regionalklasse Nord. In dieser Liga wird auf verkürztem Feld mit neun Spielerinnen angetreten. Hier ist die dichteste Anfahrt nach Schönebeck. Es gibt noch eine Südstaffel.

Des Weiteren gibt es noch die Regionalklasse 1 bis 4, wo mit sieben Akteurinnen auf Kleinfeld agiert wird. In dieser Klasse spielen aus dem Landkreis Stendal in der Staffel 1 mit elf Mannschaften Saxonia Tangermünde und der FSV Havelberg. Die Gegner dieser beiden Teams kommen aus dem Jerichower Land, Börde und Westaltmark.