Statistik

1. FC Lok Stendal - SV Lichtenberg 47 0 : 2

Tore: 0:1 Thomas Brechler (9.), 0:2 David Hollwitz (42.)

Aufstellungen:

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann, Niclas Buschke, Steven Schubert (61. Lukas Breda), Vincent Kühn (72. Max Salge), Nils Breda, Johannes Mahrhold, Maurice Schmidt (86. Tim Seidel-Holland), Martin Krüger, Sebastian Hey, Patrick Baudis

SV Lichtenberg 47: Niklas Wollert - Philip Einsiedel, Nils Fiegen, Sebastian Reiniger, David Hollwitz, Thomas Brechler (62. Maximilian Schmidt), Christian Gawe, Gelicio Banze, Philipp Grünberg, Ali Sinan (72. Moritz Schöps), Maik Haubitz (92. Richard Ohlow)

Stendal l Der 1. FC Lok Stendal hat das Spiel gegen den SV Lichtenberg mit 0:2 verloren.

Das Spiel fing für die Gäste gut an. In nur zehn Minuten erspielten sie zwei Chancen und konnten sogar in der neunten Minute durch einen schönen Konter mit einer großartigen Flanke und einem unhaltbaren Abschluss in Führung gehen. Wenige Minuten später hatte dann auch Stendal endlich ins Spiel gefunden. Aber Lok fehlte es einer wichtigen Sache: Torchancen. Es war ein Spiel zwischen den Strafräumen. Lichtenberg hatte zwar ein paar Standardsituationen, die gingen aber meistens auf den Mann oder daneben.

Chancen auf beiden Seiten

In der 32. Minute hatte dann auch Stendal mal eine Chance. Nach einem Freistoß brachte Lok den Ball vors Tor und Martin Krüger schloss ab, verfehlte das Tor aber weit. Wenige Minuten später wurde der Spieß dann umgedreht. Jetzt stand Lichtenberg gefährlich nahe am Stendaler Tor mit einem Freistoß. Doch Kycek parierte nach außen. In der 41. Minute gab es eine "Halbchance" für Stendal. Maurice Schmidt erhielt in zentraler Position den Ball, zug etwas nach rechts, umspielte ein paar Abspieler, zog dann aber letztendlich am Tor vorbei.

Daraufhin folgte Lichtenberg mit einem Konter. Nachdem Steven Schubert den Ball im Mittelfeld verloren hatte, zogen zwei Gäste direkt auf den Stendaler Keeper zu. Doch Kycek konnte wieder dazwischen funken und zur Ecke klären. Die ging dann aber nicht so gut aus für die Gastgeber. Die Ecke kam hoch und wurde per Kopf von Lichtenberg zum 0:2 verwandelt. 

Die zweite Halbzeit war ein Trauerspiel aus Fouls und gelben Karten. Nur drei Sekunden nach Spielfortsetzung gab es bereits das erste Foul der Lichtenberger. Zehn Minuten später blieb es im Spiel hitzig. Es gab eine gelbe Karte für die Lichtenberger und einen Freistoß für Stendal. Eine weitere folgte nur drei Minuten später. In der 57. kam dann endlich wieder Action ins Spiel. Den Gästen gelingt es den Ball durchzustecken, doch wieder war Stendals Torwart da und blockte mit dem Fuß ab.

In der 62. Minute versuchten die Stendaler Kicker dann auch endlich mal wieder was. Niclas Buschke windet sich im Strafraum um die Abwehr und schießt knapp am Pfosten vorbei. In der 65. war es dann wieder eine Riesentat von Lukas Kycek, die ein weiteres Tor verhinderte. Erst pariert er zur Seite, dann kratzt er den Nachschuss noch von der Linie. Die restlichen Minuten waren dann ein totales Disaster. Das Spiel hatte sich totatl zerfahren. Fast im Minutentakt fielen gelbe Karten und ein Spielfluss war nicht wirklich existent, da der Schiedsrichter mittlerweile jeden kleinen Kontakt apfiff. So gingen die Lichtenberger nach 94 Minuten siegreich nach Hause.