Stendal l Die A-Junioren vom 1. FC Lok Stendal sind im Viertelfinale des Landespokals gegen den VfL Halle durch eine 3:4-Niederlage nach Verlängerung etwas unglücklich ausgeschieden.

VfL Halle geht in Front

Der Sieg der Gäste war aber keineswegs unverdient. Halle gehörte die Anfangsphase des Spiels. Doch die Saalestädter ließen einige Möglichkeiten liegen. Jakob Schwarzer belohnte schließlich den Gast nach 24 Minuten mit dem 1:0. Lok schlug aber sofort zurück. Amadou Sall vollendete zum 1:1. Die Gäste waren aber sofort um eine Antwort nicht verlegen, gingen durch Ekrem Ferati wieder 2:1 in Führung. Gegen Ende der ersten Hälfte ließ das Niveau etwas nach. Gästetorwart Steven Marzian parierte noch einen Freistoß von Niklas Bittner.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkte Lok zunächst wacher. Per sehenswertem Schrägschuss gelang Lukas Pfeiffer auch sofort das 2:2. Die Partie nahm wieder richtig Fahrt auf. Zusehends wurden die Gäste wieder stärker. Dann unterlief Stendals Schlussmann Justin Holz ein Patzer. Cheik Fadel Tinto ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und bugsierte die Kugel in den leeren Kasten.

Viele Chancen liegengelassen

Es folgten weitere heikle Aktionen vor dem Stendaler Gehäuse. Doch der VfL ließ schon fast fahrlässig, beste Möglichkeiten die Begegnung zu entscheiden, aus. Zwischendurch gab es einen super Angriff der Säger-Elf. Ali Hussein brach auf rechts durch und spielte zu Jakob Klautzsch, der am langen Pfosten vorbei zielte. Halle machte den Sack nicht zu. Zudem verhinderte der Pfosten die Spielentscheidung.

Fünf Minuten vor dem Ende folgte eine blitzsaubere Flanke von Lucas Pohl auf den langen Pfosten. Dort hatte Alireza Nabizade wenig Mühe zum 3:3 einzuköpfen. Dies hieß Verlängerung. Der Ausgleich gab Stendal Auftrieb und die Altmärker bestimmten die erste Halbzeit der Zusatzzeit. Wiederum Alireza Nabizade fehlte eine Fußspitze nach einer Eingabe. So zischte die Kugel vorbei. Doch die Gäste wurden wieder stärker. Der zur Verlängerung eingewechselte Keeper Cedric Schmidt verhinderte das Gegentor gegen Jonas Meyer.

Im Gegenzug die Entscheidung

Es folgte der Knackpunkt nach 117 Minuten. Alireza Nabizade schoss frei vor dem Tor Halles Torwart genau in die Arme. Es folgte der Gegenzug und das bittere 3:4 von Benjamin Budimir. Eine Chance bekam Stendal noch, doch die Kugel flog wie im Flipperautomaten hin und her, nur nicht ins Tor.

Torfolge: 0:1 Schwarzer (24.), 1:1 Sall (26.), 1:2 Ferati (27.), 2:2 Pfeiffer (50.), 2:3 Tinto (68.), 3:3 Nabizade (85.), 3:4 Budimir (118.).