Uchtspringe l Medizin Uchtspringe hat zum Auftakt der Fußball-Landesklasse seine Heimaufgabe mit 3:2 gegen Saxonia Tangermünde gelöst und Trainer Lars Reifke so ein gutes Punktspieldebüt verschafft. Aus Gästesicht war diese Niederlage unnötig, leiteten sie mit einem Fehler selbst diese letztlich ein.

Blitzstart für Saxonia

Dabei waren gerade einmal 21 Sekunden auf der Heinz-Förster-Sportanlage gespielt, da hieß es 1:0 für Saxonia. Nach Anstoß der Gastgeber, beförderten sie die Kugel zunächst lang nach vorn. Tangermünde fing den Ball ab und kombinierte sich blitzschnell durch. Am Ende der Kette stand Lars Korte am Fünfer und schob zum 1:0 ein. Uchtspringe wirkte danach wie ein angeschlagener Boxer, kam aber schneller als gedacht zurück. Nach einer Eingabe von rechts stand Christoph Scheel ziemlich blank und vollendete zum 1:1. Das Momentum lag nun auf Seiten der Gastgeber. Ein Freistoß von Manuel Stoppa landete zunächst genau bei Keeper Dave Kuß.

Wenig später verloren die Gäste in der eigenen Hälfte die Kugel. Balleroberer Marcel Brinkmann fand Christoph Scheel als Vorlagengeber und vollendete zum 2:1. Der Jubel blieb Medizin im Halse stecken. Saxonia anwortete prompt. Patrice Boehm scheiterte zunächst an Torwart Daniel Meinert. Den Abpraller köpfte Jonas Lehmann zum 2:2 rein. In der Folge besaßen die Gäste wieder die besseren Chancen. Rosario Schulze scheiterte an Meinert und Lars Korte verzog knapp. Nach 36 Minuten versiebte Marcel Brinkmann frei vor dem Kasten auf der Gegenseite einen Hochkaräter. Im Gegenzug scheiterte Korte an Meinert.

Die zweite Hälfte wurde deutlich zerfahrener. Ein Schlenzer von Richard Liebisch landete oben auf dem Netz des Medizin-Tores (59.). Danach klatschte ein Freistoß von Brinkmann an die Latte. Die Lenz-Elf hatte ebenfalls Pech als Alexander Klitzing an Pfosten köpfte (76.). Es folgte schließlich der Aussetzer von Martin Doerjer. Marcel Brinkmann spritzte dazwischen und nahm das Geschenk zum 3:2 an. Schließlich wurde es noch hecktisch. Erst sah Manuel Stoppa die Ampelkarte (90.). Danach gab es in der Nachspielzeit glatt rot für Saxonias Janis Kämpfer.