Uchtspringe/Rossau l Dabei kommt es zu zwei ostaltmärkischen Derbys.Zum einen empfängt Medizin Uchtspringe auf der heimischen Heinz-Förster-Sportanlage den FSV Saxonia Tangermünde und zum anderen erwartet Aufsteiger Rossauer SV am Sonntag zum Nachbarschaftsduell den Kreveser SV.

Reifke neuer Trainer in Uchtspringe

Die Uchtspringer werden in dieser Saison von Rückkehrer Lars Reifke trainiert. Er löst Rico Matschkus, der eine andere Funktion im Verein übernommen hat, an der Seitenlinie ab. Reifke ist damit kein Unbekannter und weiß worauf es ankommt.

In der vergangenen Saison haben die Mediziner beide Spiele gegen die Kaiserstädter gewonnen (4:2, 2:1 Anm. d. Red.), doch darauf schaut der Neu-Trainer nicht und sagt: „In der letzten Saison waren es zwei Siege, das ist richtig, aber die Karten werden wieder neu gemischt.“ Damit soll er recht behalten und fügt weiter an: „Am Anfang weiß noch keiner so recht wo er steht. Von daher werden wir hochmotiviert und mit voller Konzentration ins Spiel gehen“.

Personell sieht es bei den Gastgebern ganz gut, aber definitiv werden Alexander Schulz (langzeitverletzt) und Chris Schewe (arbeitsbedingt) nicht zur Verfügung stehen. Fragezeichen ob sie spielen können, stehen hinter Michael Runge und Matthias Lenz. Ansonsten kann Reifke auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Saxonia hat Selbstbewusstsein

Tangermündes Trainer Steffen Lenz weiß um die schwere Aufgabe, die seine Mannschaft in Uchtspringe erwarten wird. Aber er zeigt sich dennoch hoffnungsvoll. „Wir haben eine sehr gute Vorbereitung hinter uns gebracht. Die Jungs haben sehr gut mitgezogen und wir gehen daher optimistisch in die Saison“, erklärt Lenz. Er kann bis auf Eric Wabbel auf alle Spieler zurückgreifen.

Derby beim Rossauer SV

Am Sonntag, ab 14 Uhr, kommt es zum ersten von drei Nordderbys in der Hinserie. Der Rossauer SV darf nach 13 Jahren endlich in der Landesklasse spielen und „wir freuen uns auf das Derby, wissen aber um die Schwere des Spiels“, sagt RSV-Trainer Christian Schulze. Beide Mannschaften trafen bereits in der vergangenen Serie im Pokal aufeinander, aber „es war eine andere Situation. Damals hatten wir in der Liga einen Lauf, nun steht eine Vorbereitung hinter uns, in der wir kaum gute Leistungen gebracht haben“, setzt Schulze den Finger in die Wunde. Will der Aufsteiger dem Kreveser SV auf Augenhöhe begegnen „brauchen wir gegenüber der Vorbereitung eine deutliche Steigerung“, mahnt er an.

Ob Robert Vorlop, Paul Seide und Martin Rückriem zur Verfügung stehen, entscheidet sich kurzfristig. Definitiv nicht dabei sein wird Julius Riemann.

Auf Kreveser Seite geht man mit einem gewissen Reiz in die Partie. „Rossau hat ja im Grunde mit der Bitte um dieses Auftaktderby die Kampfansage gemacht und die gilt es anzunehmen“, erklärt KSV-Coach Holm Hansens.

Er muss dabei auf seinen Mittelfeldregisseur Sven Hintze verzichten und hofft, dass die „angeschlagenen beziehungsweise erkälteten Spieler bis Sonntag hoffentlich wieder fit sind.“